Von der hohen Kunst der Diminuition
AIGEN-SCHLÄGL. Die hohe Kunst der Diminuition ist am Samstag, 22. August, in der Stiftskirche Schlägl zu hören.

Entlang der vom Komponisten vorgegebenen Noten improvisieren die Musiker mit ihren Instrumenten, bringen Verzierungen an, umspielen sie – diminuieren sie eben oder mit anderen Worten: verkleinern sie; Machen also aus einer langen Note viele kleine, kurze. Was sehr theoretisch klingt, war die beliebteste Kunst virtuoser Instrumentalisten des 16. bis 18. Jahrhunderts. Sie verlangte nicht nur ein Beherrschen des Instrumentes, sondern auch ein hohes Maß an kompositorischem Durchblick samt Reaktionsschnelle. Für das nachgetragene Konzert vom Mai, das nun endlich am 22. August erklingen kann, konnten Josue Meléndez (Zink), Brigitte Täubl-Duftschmid (Viola), Lorenz Duftschmid (Viola da Gamba), Thomas C. Boysen (Theorbe) und Frater Ewald N. Donhoffer (Cembalo und Orgel) gewonnen werden. Bereits erworbene oder reservierte Karten behalten ihre Gültigkeit.


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