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BEZIRK ROHRBACH. Still ist es geworden in den Probelokalen der Musikvereine. Denn seit November sind alle Proben eingestellt, in Oberösterreich wurden auch alle Bezirksmusikfeste bis Juli abgesagt. Für die Rohrbacher Musiker soll es stattdessen im Herbst ein Musikantentreffen geben.

Blasmusiker müssen weiterhin auf Auftrittsmöglichkeiten warten. Foto: Fellhofer
Blasmusiker müssen weiterhin auf Auftrittsmöglichkeiten warten. Foto: Fellhofer

„Es ist schon sehr trist. Seit über einem Jahr können wir keine Leistung erbringen, obwohl wir wollen“, beschreibt Bezirksmusikobmann Wolfgang Panholzer die Lage. Seit sich im November die Corona-Situation vor allem im Bezirk Rohrbach zugespitzt hat, bleiben die Proberäume verwaist. „Wir hoffen, dass wir mit einem ordentlichen Sicherheitskonzept bald wieder musizieren dürfen und es uns auch wieder erlaubt ist, Begräbnisse im Freien zu gestalten“, ergänzt er.

Musikantentreffen mit Marschwertung

Das traditionelle Bezirksmusikfest wird es allerdings auch heuer nicht geben. Gemeinsam mit dem Gastgeber, dem Musikverein St. Martin, wurde stattdessen ein Musikantentreffen mit Marschwertung am 11. September vereinbart. Vor allem auch, um den Musikern ein Auftritts-Ziel zu geben und für Motivation zu sorgen. Denn Konzerte werden weiterhin nicht möglich sein. „Vielleicht wird es Open-Air-Veranstaltungen in einzelnen Orten geben“, will sich Wolfgang Panholzer mit den Obleuten der 33 Rohrbacher Kapellen beraten.

Musikschulen wieder offen

Während die Musikkapellen noch Geduld haben müssen, dürfen Musikschüler unter strengen Corona-Auflagen bereits wieder ihre Instrumente auspacken. „Großgruppen sind zwar unterteilt, aber es funktioniert sehr gut. Wir sind froh, dass wir alle wieder in Präsenzunterricht sind, denn online ist vieles nicht möglich“, berichtet der Musikobmann, der auch Direktor der LMS Lembach ist.


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