Ein linear sich fortschreibender Akt: Neue Ausstellung in der Galerie im Gwölb
HASLACH. Der Bildende Künstler Wolfgang Maria Reiter aus Wels zeigt seine Schriftbilder in der Galerie im Gwölb in Haslach.

Schreiben ist für ihn ein Akt der Erinnerung, seine Schriftbilder entwerfen einen differenzierten Realitätsbezug. Die Grenzen zwischen Lesen und Sehen werden ausgelotet. Reiters konzeptuell angelegte Schreibarbeit, in der er sich insbesondere mit einem Vers aus dem Ersten Petrusbrief auseinandersetzt, ist von Wiederholung, Rhythmus und Dynamik bestimmt. Die Notation erfolgt meist mit gespitzten Holzstäben und Tusche auf Transparentpapier.
Unter dem Motto „continuo – ein linear sich fortschreibender Akt“ stellt Wolfgang Maria Reiter, der 20 Jahre lang in Wels eine Galerie geleitet hat, von 11. September bis 3. Oktober in der Galerie im Gwölb aus. Die Vernissage findet am 5. September statt. Die Laudatio hält der künsterische Direktor des Brucknerhauses Linz, Norbert Trawöger. Für die musikalische Umrahmung sorgt Eva Haselgruber auf dem Hackbrett.








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