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BEZIRK ROHRBACH. Zur Halbzeit des auf drei Jahre angelegten Leaderprojektes Topothek Donau-Böhmerwald, will ebendiese noch weiter wachsen. 

Selbst Landhauptmann-Stv. Michael Strugl (re.) zeigte großes Interesse am Infostand der Topothek Donau-Böhmerald - im Bild rechts mit Ignaz Märzinger, Anton Brand und Wolfgang Sauber vom Kernteam (v.l.).

„Wir wollen neue Gemeinden im Bezirk von der Sinnhaftigkeit einer Ortstopothek überzeugen“, bringt es Bürgermeister Franz Saxinger als Obmann des Bezirksheimatvereins, der Träger des Projektes ist, auf den Punkt. Sein Ziel ist es, dass „es in allen Gemeinden in absehbarer Zeit eine eigene Topothek geben wird.“ Dabei handelt es sich um ein digitales Archiv für historische Fotos, Dokumente, Video- und Audiodateien. Derzeit sind 25 Ortstopotheken online und werden von der Bevölkerung auch gut angenommen. Fünf weitere Gemeinden sind dabei, Daten ins System einzupflegen.

An die übrigen Gemeinden im Bezirk ergeht vom Heimatverein die Einladung für eine Beteiligung. 

Vorreiter im Land

Schon jetzt aber ist der Bezirk Rohrbach punkto Topothek Vorreiter in Oberösterreich. Bei der OÖ. Ortsbildmesse in Moosbach bei Braunau war das Kernteam der Topothek Donau Böhmerwald mit einem Info-Stand präsent. So mancher Bürgermeister und Gemeindeverantwortliche ließ sich dabei beraten und staunte über den Informationsgewinn. „Wir wollen unser Wissen über die Topothek und den Nutzen, der sich daraus für die Gemeinden und deren Bevölkerung ergibt, gerne weitergeben“, sagt der Sprecher des Kernteams, Topothekar Ignaz Märzinger aus Kollerschlag.


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