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NEBELBERG. Am Freitag wird der Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus in Nebelberg gesetzt.

Kommandant Christian Ameseder informierte über den bevorstehenden Neubau des Feuerwehrhauses. Foto: Heinrich Pfoser

Kommandant Christian Ameseder informierte bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Nebelberg ausführlich über den gesicherten Neubau des Feuerwehrhauses. Die Planungsarbeiten sind abgeschlossen, die Ausschreibungsunterlagen an die Professionisten verschickt und mit dem Spatenstich am 15. März wird der Startschuss für dieses über eine Million teure Bauwerk erfolgen. Die Eröffnung ist für 2021 vorgesehen.

Neues Löschfahrzeug

Schon im nächsten Jahr gibt es ein neues Kleinlöschfahrzeug (KLFA-L), das das über 30 Jahre alte Fahrzeug ersetzen wird. Weil die beiden Großinvestitionen eine gewaltige finanzielle Herausforderung für die Feuerwehr sind, appellierte der Kommandant für ein aktives Mitwirken bei den Festveranstaltungen. Deren Reingewinne sind die finanzielle Basis für solch große Vorhaben.

4.531 Stunden geleistet

Die Jahresbilanz zeigt, dass nicht die Bekämpfung von Brandkatastrophen im Vordergrund steht, sondern die technischen Einsätze, wie Sturmschäden, Schneedruck oder Überschwemmungen. Insgesamt haben die 114 Feuerwehrmitglieder 4.531 ehrenamtliche Stunden geleistet.

Im kommenden Jahr steht wieder ein Raunachtsingen an, für das die Vorbereitungen bereits begonnen haben, wie Kommandant-Stellvertreter Markus Pfoser informierte. Dieses einzigartige Spektakel findet nur alle zehn Jahre statt.

Die FF Nebelberg konnte eine zweite Jugendgruppe auf die Beine stellen, bei den Bewerbsgruppen gelang in der Jugendgruppe der Aufstieg in die erste Klasse.

Ehrungen

Für die 25-jährige Mitgliedschaft wurde Adolf Bogner geehrt. Die 40-jährige Verdienstmedaille erhielten Johann Wurm, Heinrich Pfoser, Johann Pfeil, Heinrich Hauer und Josef Jungwirth. Mit der Verdienstmedaille in Gold für 50 Jahre wurden Josef Pfeil, Eduard Nader, Georg Lauß, Johann Pfeil, August Pühringer und Friedrich Märzinger ausgezeichnet.

Die Bezirksmedaille in Bronze erhielt Josef Jungwirth für seine 30-jährige Tätigkeit als Fahnenträger. Und nicht zuletzt erhielt Franz Josef Eder an seinem 60. Geburtstag die Bezirksmedaille in Gold überreicht - als Würdigung seiner vielfältigen Tätigkeiten für das Feuerwehrwesen in der Gemeinde Nebelberg.


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