Die ersten Bewohner sind ins Lebensthemenhaus in St. Peter eingezogen
ST. PETER. Das Wohnhaus der Lebenshilfe in St. Peter hat seinen Betrieb aufgenommen. Acht Menschen mit Beeinträchtigung freuen sich bereits über ihr neues Zuhause, sieben weitere Bewohner werden im August einziehen.

„Endlich konnte die Wohnplatzsituation für Menschen mit Beeinträchtigung in der Region entschärft werden. Auf diesen Tag habe ich lange gewartet und ich freue mich sehr für alle, die dringend einen Platz brauchen“, sagt Elisabeth Eckerstorfer, die sich mehr als zehn Jahre lang für den Bau eines Wohnhauses für Menschen mit Beeinträchtigung einsetzte. Die insgesamt 15 Bewohner zwischen 25 und 66 Jahren stammen aus St. Peter bzw. aus den benachbarten Gemeinden St. Martin, Haslach, Rohrbach, Neufelden, Kleinzell, Oepping und Helfenberg. Sie sind in den umliegenden Werkstätten des Arcus Sozialnetzwerks beschäftigt und waren lange auf den Wartelisten für einen Wohnplatz für Menschen mit Beeinträchtigung. Das vollbetreute Wohnhaus ist das erste Wohnhaus der Lebenshilfe im Bezirk Rohrbach und bietet auch einen Kurzzeitwohnplatz. „Nicht alle Personen, die dringenden Bedarf für einen Wohnplatz gemeldet haben, konnten aufgenommen werden und daher werden die ersten Anfragen für den Kurzzeitwohnplatz gewiss bald eintreffen“, weiß Cornelia Kügerl, Bereichsleiterin Wohnen Ost der Lebenshilfe Oberösterreich.
20 neue Arbeitsplätze geschaffen
Philipp Dworschak, ausgebildeter Diplomsozialbetreuer Behindertenarbeit, wird die Leitung des Lebensthemenhauses in St. Peter übernehehmen. Der 30-jährige Linzer war zuvor stellvertretender Leiter einer Wohngruppe für Menschen mit Beeinträchtigung in Linz. Ihm stehen 14 ausgebildete Mitarbeiter sowie eine Bürokraft, eine Wäscherin und eine Reinigungskraft zur Seite. Weitere Mitarbeiter werden noch dringend gesucht, insgesamt wird Dworschak ein Team von rund 20 Mitarbeiter leiten.
Vorfreude auf die Kennenlernphase
Seit Mai ist Dworschak für die Lebenshilfe tätig und hat in den letzten Monaten Vorbereitungen für den Einzug der Bewohner und getroffen. Sein vorrangiges Ziel ist es nun, dass sich die Bewohner einleben und sich gegenseitig besser kennenlernen, um aus dem Wohnhaus ein Zuhause entstehen zu lassen. „Bald werden die Bewohner die erste Kontakte in ihrem neuen Wohnumfeld knüpfen bzw. bestehende Kontakte wieder aufleben lassen und erste Begegnungen im Spar-Markt, bei Ärzten, Friseuren etc. werden stattfinden. Wir freuen uns darauf, mit den Bewohnern in St. Peter in Kontakt zu treten“, erklärt Dworschak.


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