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ROHRBACH-BERG. Nachdem sich die Volksschule und Mittelschule in der Bezirkshauptstadt bereits zum ersten Pflichtschul-Cluster Oberösterreichs zusammengeschlossen haben, soll bald auch die räumliche Vereinigung folgen.

Am Standort der Mittelschule entsteht der neue Schulcampus. Foto: Gahleitner
Am Standort der Mittelschule entsteht der neue Schulcampus. Foto: Gahleitner

Volksschule, Mittelschule und die Sonderschule werden mit dem Schulcampus unter einem Dach zusammengebracht. Nachdem die Vorarbeiten bereits seit Herbst 2017 laufen, steht jetzt die Bauverhandlung bevor. Im Sommer 2021 soll es mit dem Bau losgehen, nach voraussichtlich drei Jahren Bauzeit soll das moderne Schulgebäude am jetzigen Standort der MS und der Polytechnischen Schule fertig sein.

Gute Lösung für die Zukunft

Bürgermeister Andreas Lindorfer ist überzeugt, dass damit eine „gute Gesamtlösung für die Zukunft“ entsteht. Allerdings bedauert er, dass das Konzept einer gemeinsamen Bildungsregion mit den Volksschulen aus den Gemeinden Rohrbach-Berg, Arnreit und Oepping nicht aufgegangen ist. „Anscheinend war die Zeit noch nicht reif für diese zukunftsweisende Idee“, meint er und fügt hinzu: „Um die Lebensqualität halten zu können, wird es künftig vermehrt die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden brauchen.“

Braucht mehr Zusammenarbeit

Lindorfer spricht damit auch die Corona-Krise an, die zu Lücken im Budget führen kann. „Durch Hilfsgelder von Land und Bund wird man diese ausgleichen können, aber größere Projekte sind nicht drin.“ Ein Musterbeispiel für eine gelungene Kooperation ist für ihn das Bezirkshallenbad, an dessen Errichtung sich alle Gemeinden des Bezirkes finanziell beteiligen. „Nur so kann es funktionieren“, ist er seinen Bürgermeisterkollegen dankbar. Momentan laufen Gespräche mit dem Land, um die noch fehlenden Finanzierungsmittel aufzubringen.

Kanal- und Straßenbau

Indes wird viel Geld „vergraben“: Der Kanalbau an der Hanriederstraße und Zufahrt Krankenhaus ist abgeschlossen. Jetzt geht es in der ehemaligen Gemeinde Berg weiter. In etwa drei Jahren sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Wohnungen entstehen

Auch der Wohnbau in der Bezirkshauptstadt schreitet voran: Im Frühjahr 2021 werden Wohnungen übergeben, im Herbst wird dann mit dem Bau der nächsten 50 Einheiten begonnen. „Insgesamt entstehen am Wiesengrund 112 Wohneinheiten, von denen viele bereits verkauft oder vermietet sind“, freut sich Andreas Lindorfer. Bei den Doppelhäusern sind noch einige frei, Informationen dazu gibt es am Stadtamt.

Für Häuslbauer ist man bemüht, neue Baugründe zu schaffen. Der erste Flächenwidmungsplan der Stadtgemeinde liegt derzeit zur Genehmigung beim Land.


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