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SARLEINSBACH. Der Leonhardiritt, einer der größten Brauchtumsritte Österreichs, ist aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt.

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wird heuer in Sarleinsbach kein Hufgeklapper zu hören sein. Foto: Anton Gabriel

Zum 83. Mal hätten Reiter heuer ihre Pferde gesattelt, um beim traditionellen Leonhardiritt dabei zu sein. Nach intensiven Überlegungen hat sich das Veranstaltungskomitee Reiterverein-Kameradschaftsbund Sarleinsbach dazu entschieden, den Leonhardiritt, der am 8. November stattgefunden hätte, abzusagen. Auch der traditionelle Kirtag findet nicht statt. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und auch Alternativen überlegt, wie beispielsweise ein Ritt mit Segnung ohne Besucher zu Ehren des Heiligen St. Leonhard.

Absage ist richtiger Schritt

Nach Abwägen aller Für und Wider halten wir die Absage für einen richtigen Schritt als Beitrag zur Eindämmung weiterer Infektionen und zum Schutz aller Beteiligten“, informiert Franz Schwarzbauer, Obmann des Reitervereins Sarleinsbach. In Sarleinsbach blickt man aber voller Hoffnung ins nächste Jahr, denn da soll der Ritt auf alle Fälle wieder stattfinden.


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