Kleinzell macht altersgerechtes Wohnen mit Service möglich
KLEINZELL. Ein altes Haus im Ortszentrum soll für ältere Gemeindebewohner adaptiert werden, die dort selbstbestimmt leben können.

Aus dem Agenda 21-Prozess mit der SPES-Akademie sind drei Arbeitskreise hervorgegangen: Nahversorgung, für die gerade der Spatenstich für das neue Geschäft erfolgt ist; Aktiv bewegt, mit dem ein Bewusstsein für Alternativen zum Auto geschaffen wird; und Wohnen mit Service. Letztere Initiative soll als Pendant zum jungen Wohnen ein eigenes Haus für ältere Menschen bringen, die noch selbstbestimmt leben können, aber an ihre Bedürfnisse und Anliegen angepasste Leistungen nutzen wollen. „Darüber wird unter Arbeitskreis-Leiter Markus Kropfmüller intensiv geplant und diskutiert. Angedacht ist, das Wiederstein-Haus für altersgerechtes Wohnen zu adaptieren“, informiert Bürgermeister Klaus Falkinger.
Zuzug belebt den Ort
Hohe Lebensqualität in jeder Lebensphase ist das Ziel der Zukunftsarbeit in Kleinzell. Für Falkinger ist der moderate Zuzug in seiner Gemeinde ein wertvoller Baustein dafür. „Zuzug belebt den Ort und ist die Grundlage dafür, dass Infrastruktur erhalten bleibt“, spricht er Geschäfte und Wirtshaus, Schule und Kindergarten ebenso an, wie das Vereinsleben. „Die vielen motivierten, engagierten Leute in unseren Vereinen leisten vor allem perfekte Jugendarbeit und diese rücken wir nächstes Jahr in den Fokus. 2021 wird nämlich das Jahr der Jugend“, verrät der Kleinzeller Bürgermeister.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden