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BEZIRK ROHRBACH. Ein eher unspannendes astronomisches Jahr steht uns heuer bevor. Allerdings wird es im Sommer zu einer teilweisen Sonnenfinsternis kommen. Siegi Ganser von den Astrofreunden Oberes Mühlviertel (AOM) erklärt, was dabei passiert.

Ungefähr so wird sich die Sonnenfinsternis im Juni zutragen. Foto: Siegi Ganser
Ungefähr so wird sich die Sonnenfinsternis im Juni zutragen. Foto: Siegi Ganser

Exakt am 10. Juni 2021 ist es so weit: Erstmals seit dem Jahr 2015 können wir in Österreich wieder eine partielle – das heißt teilweise – Sonnenfinsternis erleben.

„Diese Finsternis ist genau zur Mittagszeit, wo die Sonne am höchsten steht, zu beobachten. Aber bitte nur mit entsprechender SoFi-Brille!“, rät Siegi Ganser aus Kasten, der dort seine eigene kleine Sternwarte betreibt und die Astrofotografie zu seinen Hobbys zählt.

Der Zeitplan

Der erste Kontakt, bei dem der Mond die Sonne „berührt“, ist in unseren Breiten um 11.44 Uhr, die Mitte und zugleich die maximale Verdunklung wird für 12.36 Uhr erwartet. Der zweite Kontakt und zugleich auch schon wieder das Ende wird um 13.27 Uhr sein. Allerdings wird die Sonne diesmal nur wenig bedeckt sein, weiß Ganser: „Es ergibt sich zumindest eine Verdunkelung von rund elf Prozent der Sonne. Wer nicht auf dieses Event achtet, dem wird diese Verdunkelung – aufgrund der starken Sonne – womöglich gar nicht auffallen.“

Ringförmige Finsternis

Natürlich gibt es für SoFi-Fans auch die Möglichkeit, die beinahe komplette Verdunkelung der Sonne zu erleben: In der Arktis von der Hudson Bay in Kanada über den äußersten Nordwesten Grönlands, den Nordpol und den arktischen Ozean nach Ostsibirien hin wird der Mond die Sonne fast komplett verdecken, sodass nur ein heller Ring übrig bleibt. Die komplette Verdunkelung der Sonne ist diesmal aufgrund der großen Entfernung des Mondes zur Erde nicht möglich.

Viele tolle Bilder der Astrofreunde Oberes Mühlviertel und Erklärungen zu Himmelsereignissen findet man auf www.astrofreunde.at.


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