Waldschule Donautal geht in die Winterruhe
PUTZLEINSDORF/NIEDERKAPPEL. Von neuen Programmen war die zu Ende gehende Saison in der Waldschule Donautal geprägt.

Die Bienen, der Fuchs, der Wolf und der Dachs, aber auch das Thema Wasser bereichern seit heuer das Programm der Waldschule. „Kinder staunen sehr, wenn sie Geschichten von den Tieren hören oder Wassergeräusche mit einem Ast wahrnehmen können“, berichtet die Wald- und Wiesenpädagogin Silvia Luger-Linke, die sich mit den Kindern auf Entdeckungsreise in der Natur begibt.
Zu Besuch beim Dachs
So haben etwa die Kindergartenkinder aus Niederkappel mit Leiterin Katharina Schneeberger den verschlafenen Dachs kennengelernt, seinen Bau gesucht und mit ihm das Rechnen im Wald geübt. Auch das Gebiss des Dachses wurde genauer betrachtet. Die Schulkinder der ersten Klasse mit Direktorin Martina Eibl besuchten noch im November die Waldschule. Ein Kind wurde als Pilz verkleidet und durfte Wissenswertes zu den Pilzen darstellen. Mit großen Holztieren entlang eines Weges trainierten die Schüler außerdem spielerisch ihr Kurzzeit-Gedächtnis. Krönender Abschluss war auch hier der Besuch am Dachs- und Fuchsbau. Am Ende waren sich die Kinder einig: „Wir kommen wieder“.
Bereichernde Zeit für Kinder
Luger-Linke weiß, dass „Lernen in der Natur ist für Kinder sehr bereichernd“ ist. „Wir arbeiten daher eng mit Schulen zusammen und erstellen Programme, die in den Lehrplan passen, gehen aber auch auf die Wünsche der Pädagogen ein und stellen von mehreren Themen einen Waldausgang zusammen.“ Rollende Waldschule Die „Rollende Waldschule“ kommt auch direkt zu den Schulen, wenn der Anfahrtsweg mit dem Bus für Schulen zu teuer kommt. „Voraussetzung dafür ist, dass es vor Ort einen Wald gibt, den wir besuchen dürfen“, erklärt die Waldpädagogin.


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