Hausärzte legen klares Bekenntnis zur Corona-Impfung ab
BEZIRK ROHRBACH. „Hätte ich gewusst, was diese Erkrankung bedeutet, hätte ich mich impfen lassen“: Recht häufig hören die praktischen Ärzte im Bezirk diesen Satz und raten deshalb zur Impfung.

Verunsicherungen und kursierende Unwahrheiten lassen nach wie vor viele Menschen vor der Impfung zögern. Hier möchten die Hausärzte entgegenwirken: Sie stehen in ihren Ordinationen zu offenen Gesprächen bereit und wollen Unklarheiten beseitigen. „Durch die Impfungen konnten schon zahllose schwere und schwerste Verläufe der Erkrankung verhindert werden. Das Risiko von Impfnebenwirkungen steht in keinem Verhältnis zu den Belastungen durch die Erkrankung“, erklären die praktischen Ärzte aus dem Bezirk Rohrbach unisono.
Nicht auf Totimpfstoff warten
Ihr Neujahrswunsch an ihre Patienten und an die Bevölkerung lautet deshalb: „Lasst euch impfen!“ Je früher, desto besser, denn ein Warten auf den Totimpfstoff ist aus Sicht der Experten ein gefährliches Spiel. „Niemand kann derzeit sagen, wann dieser in ausreichender Menge verfügbar sein wird. Zudem sind die beiden gängigen Impfstoffe milliardenfach erprobt und die Wirksamkeit bestätigt“, betont Bezirksärztevertreter Werner Stütz.
Das Virus sei auf jeden Fall gekommen, um zu bleiben und jeder wird sich früher oder später damit infizieren. Dann wäre es gut, wenn der Körper durch die Impfung bestmöglich vorbereitet ist. Ähnlich wie bei einer Grippe- oder Zeckenimpfung werden vermutlich weitere Auffrischungsimpfungen notwendig sein.
In fast allen Hausarzt-Praxen im Bezirk Rohrbach werden Corona-Impfungen angeboten – zusätzlich zum normalen Ordinationsbetrieb und oft außerhalb der Öffnungszeiten. Der logistische Aufwand dahinter ist enorm. Um Anmeldung direkt beim Hausarzt wird gebeten. Weitere Impfmöglichkeiten findet man unter www.ooe-impft.at.


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