Winterdienst auf Niederkapplinger Güterweg: Anrainer verärgert, Gemeinde auf Lösungssuche
NIEDERKAPPEL. „Kein Winterdienst mehr“, lautete die Nachricht der Gemeinde Niederkappel an die Bewohner in Haar 27 und 29. Jedoch wird an einer raschen Lösung für alle gearbeitet.

„Die circa 300 Meter lange Güterstraße führt abschüssig zum Wald und den Häusern und wurde seit 13 Jahren regelmäßig geräumt und gestreut. Plötzlich soll diese Tour, ohne dass sich die Gegend verändert hätte, viel zu gefährlich für den Räumdienst sein“, schreibt Karin Gnugesser. „Wenn diese Straße nicht geräumt und gestreut wird, ist im Bedarfsfall keine medizinische Betreuung, keine Rettung, keine Feuerwehr, kein Besuch etc. möglich“, so ein weiterer Auszug aus dem Brief. Auf Anfrage beim Niederkapplinger Bürgermeister Josef Wögerbauer stellt er klar, dass an einer Alternativlösung zum Schneepflug gearbeitet wird.
Gefahr für Schneeräumer
„Die Sicherheit jener, die den Güterweg räumen, liegt in meiner Hand. Die Straße zu den Häusern ist 3,40 Meter breit, der Schneepflug 3,20 Meter. Erst kürzlich ist ein Pflug unkontrolliert ins Rutschen gekommen. Ein zweiter, der ihn rausziehen wollte, ebenso. Es ist zu gefährlich, da die Straße ein Gefälle von bis zu 30 Prozent aufweist. Aus diesem Grund wurden die Räumungsarbeiten durch einen Schneepflug eingestellt. Mir ist natürlich bewusst, dass es als Bürgermeister ebenso meine Pflicht ist, einen Räumdienst zur Verfügung zu stellen. Um Sicherheit für alle zu gewährleisten, brauchen wir dafür ein Spezialgerät. Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung!“


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