Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Zwei Bibliotheken im Bezirk Rohrbach holen die KinderUni OÖ in die Region

Petra Hanner, 23.02.2022 11:05

HELFENBERG/ST. STEFAN-AFIESL. Die „KinderUni on Tour“ kommt in diesem Jahr erneut in den Bezirk Rohrbach. Die Bibliotheken Helfenberg und St. Stefan-Afiesl werden quasi zu Außenstellen des Projektes des Instituts für Angewandte Umweltbildung (IFAU) zur Wissens- und Wissenschaftsvermittlung an Kinder und Jugendliche von fünf bis 15 Jahren.

Tierisches Kursangebot im Vorjahr im Rahmen der KinderUni on Tour in Helfenberg (Foto: Bibliothek Helfenberg)

Die Kooperation mit der Kinder­Uni OÖ im Bezirk Rohrbach ist ständig gewachsen: „Wir haben im Jahr 2017 mit Fahrten zu den Kursen der KinderUni im Zentralraum begonnen. Im letzten Jahr war es erstmals umgekehrt, einige der Kurse fanden bei uns vor Ort in Helfenberg statt und heuer fahren wir gar nicht hin, sondern wir konnten sechs Kurse erstmals gemeindeübergreifend in St. Stefan-Afiesl und Helfenberg organisieren“, freut sich Johanna Pichler von der Bibliothek Helfenberg, die das Projekt vor Ort koordiniert.

Von Robotik bis Parkour

Das Programm, das im Sommer für Kinder der beiden Gemeinden Helfenberg und St. Stefan-Afiesl angeboten wird, reicht vom Bau von Zahnbürsten-Robotern über Parkour und Freerunning bis hin zur Zeitreise in die Steinzeit. Die Vortragenden bei den einzelnen Kursen kommen allesamt aus dem Expertenpool der KinderUni OÖ und vermitteln den Kindern quasi nebenbei Wissen, indem sie Alltagsthemen spannend und Fachwissen auf kindgerechte Art vermitteln. Am Ende der KinderUni on Tour wird es auch eine kleine Sponsionsfeier mit allen Teilnehmern geben.

Orte der Bildung

Erstmals wird das Projekt in Helfenberg und St. Stefan-Afiesl auch vom Land Oberösterreich als Pilotprojekt finanziert.

Johanna Pichler sieht auch für andere Bibliotheksstandorte künftiges Potenzial: „Es könnte mit etwas Aufbauarbeit so eine Art Kurs- und Vortragenden-Pool entstehen, auf die die regionalen Büchereien zurückgreifen können. Das könnte die Außenwahrnehmung der Bibliotheken als Bildungseinrichtungen zusätzlich stärken.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden