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Knapp 32.000 Ausfahrten: Zahlen im Rettungsdienst stabilisieren sich

Martina Gahleitner, 21.03.2022 13:23

BEZIRK ROHRBACH. Auch wenn das vergangene Jahr noch geprägt von der Corona-Krise war, ist der Rettungsdienst wieder auf üblichem Niveau.

An die 350 Testungen pro Tag werden beim Drive-In durchgeführt. (Foto: Gahleitner)
An die 350 Testungen pro Tag werden beim Drive-In durchgeführt. (Foto: Gahleitner)

Nachdem die Ausfahrten während der Corona-Pandemie rückläufig waren, stabilisieren sich die Zahlen wieder: Bei 31.934 Ausfahrten haben die Mitarbeitenden des Roten Kreuzes im Vorjahr gut 1.135.000 Kilometer zurückgelegt. Insgesamt wurde von den 735 Freiwilligen im Rettungsdienst knapp 156.000 Stunden geleistet. „Unsere Leute leisten großartige Arbeit und stehen immer parat, wenn etwas ist“, ist Bezirksrettungskommandant Johannes Raab dankbar.

Die Personalsuche für alle Sparten – ob freiwillig oder beruflich – bleibt aber eine Herausforderung: „Wir sind eine sehr junge Organisation und haben eine große Bewegung im System, die Verweildauer ist kürzer, als früher“, weiß Raab. Jedes Jahr bildet das Rote Kreuz deshalb rund 100 neue Rettungssanitäter aus, um den Abgang decken zu können. Aber auch ältere Menschen, die etwa beim Besuchsdienst oder Essen auf Rädern mithelfen wollen, sind gerne willkommen. Der Gesamtpersonalstand liegt derzeit bei 1.247.

Hochbetrieb im Drive-In

Eine enorme Herausforderung war und ist nach wie vor die Corona-Pandemie. „Die Zahl der aktuell positiv getesteten Personen ist hoch, da geht es nur langsam runter“, erwartet Rotkreuz-Bezirksstellenleiterin Wilbirg Mitterlehner nicht so schnell eine Entspannung. Zumal auch Veranstaltungen wieder erlaubt sind. Seit Beginn der Pandemie wurden 40.000 behördlich angeordnete PCR-Testungen beim Drive-In des Roten Kreuzes durchgeführt, wobei derzeit rund 350 Testungen pro Tag erledigt werden.

Nur mehr ein Durchgangsquartier

Auch der Krieg in der Ukraine fordert die Rotkreuzler: Von den beiden Durchgangsquartieren für geflüchtete Menschen ist nach Umstrukturierungen nur mehr jenes im ehemaligen Asylhaus in St. Martin in Betrieb, Haslach wurde wieder abgebaut.


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