Jetzt geht's ums Bauen
ST. STEFAN-AFIESL. Das Thema Bauen in verschiedensten Formen beschäftigt aktuell die Verantwortlichen in der Gemeinde St. Stefan-Afiesl.

Eine Baustelle ist soeben fertig geworden: Mit einem richtigen „Volksfest“, wie es Bürgermeister Alfred Mayr bezeichnet, wurde die Sanierung und Erweiterung des Sportplatzes der UW St. Stefan abgeschlossen. Dank der Mannschaften von Blau-Weiß-Linz hatten die Fans jede Menge fußballerische Highlights zu sehen. „Das Fest war wirklich super organisiert von der Sektion Fußball. Die Investition von rund einer halben Million Euro hat sich auf jeden Fall gelohnt“, so der Ortschef. Mit neuer LED-Flutlichtanlage, der neuen Bewässerung mithilfe von Drainagewasser, dem elektrischen Rasenmäher sowie der Warmwasserbereitung und Heizung mit Sonnenenergie wurde auch viel Wert auf Nachhaltigkeit gelegt.
Bauland gut nutzen
Nachhaltig soll aber auch der neue Flächenwidmungsplan in der Gemeinde werden. Weil Baugründe immer knapper werden und die Flächenversiegelung nicht weiter zunehmen soll, wird künftig vermehrt auf verdichtete Bauweise gesetzt. „Die bereits vorhandene Bebauungsstudie wollen wir gut nutzen und gemeinschaftliches Wohnen und Bauen fördern. So könnte es möglich werden, mit nur wenig Umwidmungen am sogenannten Fölserberg mehr als 80 Wohneinheiten anbieten zu können“, freut sich der Bürgermeister.
Mehr Platz für Bildung
Auch im Bildungshaus der Gemeinde, das Volksschule und Kindergarten unter einem Dach vereint, wird sich baulich etwas tun. Die Sanierung der Volksschule steht bereits länger am Plan. Hier wartet man noch auf eine Genehmigung zum Baustart durch das Land Oberösterreich. Für eine Erweiterung des Kindergartens ist bereits eine Zusage da. Mayr ist zuversichtlich: „Eventuell können wir damit heuer noch beginnen. Ein Zubau ist nötig geworden, da wir dank des Geburtenzuwachses in den nächsten Jahren permanent eine zweite Kindergartengruppe brauchen werden. Das Konzept Naturkindergarten, das seit heuer dort umgesetzt wird, wird auch gut angenommen.“
Wohnen mit Service
Eine Baustelle, die in noch etwas fernerer Zukunft liegt, wird das „Wohnen mit Service“ sein. Dazu gibt es schon konkrete Vorstellungen und Pläne. Es komme jetzt aber noch darauf an, in welcher Form man dieses Projekt betreiben und finanzieren wolle, so der Bürgermeister.
Die Ortsplatzgestaltung soll ebenfalls neu überdacht werden. Der Platz soll so adaptiert werden, dass er für Veranstaltungen besser genutzt werden kann, unter anderem durch die Einrichtung eines Sessellagers vor Ort.
Besonders bewährt hat sich in den vergangenen zwei Jahren das Stefansplatzerl. „Wir sind sehr froh, dass wir unser Begegnungszentrum haben. Die Mitarbeitenden sind sehr bemüht und es wird von Besuchern aus dem ganzen Bezirk super angenommen. Vor allem Artegra als Partner war ein Glücksgriff. Die geschützten Mitarbeitenden sind eine immense Bereicherung für unsere Einrichtung“, sagt Alfred Mayr. Der neue Natursafariweg bietet die ideale Ergänzung für Familien zum Stefansplatzerl.
Rurasmus
Ein ganz besonderes Projekt steht für den Herbst vor der Tür: Im Zuge des Projektes „Rurasmus“ soll ein Student für ein Semester in der Gemeinde mitleben und im Gegenzug weitere innovative und kluge Ideen für sanften Tourismus entwickeln, unterstützend zum bereits vorhandenen Angebot.


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