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AUBERG/BEZIRK. Wenn am Wochenende das Hollerbergfest ansteht, sind alle willkommen. Allerdings schauen die Veranstalter genau darauf, dass der Jugendschutz eingehalten wird. Das heißt: Einlass gibt es für unter 16-Jährige nur mit Ausweis und bis 24 Uhr.

Horni und seine Helfer schauen darauf, dass das Jugendschutzgesetz eingehalten wird. (Foto: FF Auberg)

Während in der Nachtgastronomie der Eintritt überhaupt nur über 16-Jährigen erlaubt ist und selbst von manchen Festln zu hören war, dass jüngere Gäste nicht reinkommen, sind am Hollerberg und bei den meisten Sommerfesten im Bezirk Rohrbach alle willkommen – von Jung bis Alt, von der Jugend bis zu den Pensionisten. „Im Festkomitee haben wir darüber diskutiert und uns dafür entschieden, dass wir uns weiterhin an die Ausgehzeiten des Jugendschutzgesetzes halten wollen“, informieren die Hollerberg-Organisatoren.

Ausweiskontrolle 

Für 14- und 15-Jährige ist der Besuch also am Freitag (22. Juli) und Samstag (23. Juli) von 18.07 bis 24 Uhr erlaubt. Die Alterskontrolle wird beim Eintritt durchgeführt, deshalb Lichtbildausweis mitbringen. Für Gäste unter 14 Jahren gibt es keinen Einlass. „Mit einer volljährigen Aufsichtsperson dürfen Jugendliche ohne zeitliche Begrenzung fortgehen. Die Aufsichtsperson muss beim Eintritt ebenfalls einen Lichtbildausweis und eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern vorweisen“, ergänzen die Veranstalter. Verlangt wird dabei das Originalformular mit Unterschrift, ein Bild am Handy reicht nicht (Musterformular zum Download unter www.jugendschutz-ooe.at/ausgehen).

Kein Alkohol, keine Zigaretten

Das Jugendschutzgesetz sieht außerdem vor, dass an Jugendliche unter 16 Jahren kein Alkohol und keine Tabakerzeugnisse, Wasserpfeifen oder E-Shishas abgegeben werden dürfen. Das Gesetz macht Sinn, denn junge Leute reagieren oft stärker auf Alkohol als Erwachsene. Außerdem wächst die Suchtgefahr, je früher sie regelmäßig Alkohol und Zigaretten konsumieren. Bei den Ausgehzeiten stellt das Gesetz nur maximale Richtlinien auf, die Eltern haben das letzte Wort und die Verantwortung.


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