Doppelsieg: Julbacher Festspiele beim Bundes-Fire-Cup
BEZIRK ROHRBACH. Julbacher Festspiele beim Bundes-Fire-Cup: Die FF Hinterschiffl (Gemeinde Julbach) und die Damengruppe Julbach flogen sprichwörtlich zum Bundessieg.

Es war eine Premiere: Erstmals in der Geschichte des österreichischen Bewerbswesens ging im St. Pöltener Stadion der Bundes-Fire-Cup über die Bühne. Dabei schrieb die FF Hinterschiffl gleich Geschichte. In astronomischen 28,82 Sekunden knallten die Burschen eine Löschleitung auf den Rasen und holten nach dem Doppel-Landessieg nun auch den Bundessieg. Platz zwei sicherte sich der amtierender Weltmeister der FF St. Martin. Die Damen der Feuerwehr Julbach machten es den Schifflern nach und holten ebenfalls den Sieg im Bundes-Fire-Cup.
Jetzt ist Pause
'Wir sind einfach nur glücklich über diese außergewöhnliche Saison“, sagt der Schiffler Erfolgstrainer Bernhard Eder. Wie immer sei man völlig entspannt an die Sache herangegangen. „Wir laufen keinen Zeiten nach oder wollen etwas erzwingen. Wir sehen jedes Antreten bei einem Bewerb als kameradschaftliches Ereignis und treten dort als eingeschworene Gruppe an“, erklärt er einmal mehr das Credo seiner Mannschaft. Jetzt will man erst einmal vom Bewerbswesen nichts mehr wissen: „Wir lassen das jetzt alles sacken und greifen bis Jänner nix an. Dann setzen wir uns einmal zusammen und besprechen, wie es weitergeht“, sagt er.
Schon im zuvor ausgetragenen „normalen“ Bundesbewerb ließen die Schiffler mit einem fehlerlosen Lauf und einer Löschangriffszeit von 28,50 Sekunden nichts anbrennen. Sie siegten in Bronze vor der steirischen Gruppe St. Nikolai/Sausal und der Grieskirchner Gruppe Weeg 2. St. Veit/Mkr. schaffte es mit Platz fünf ebenfalls unter die ersten zehn. Die Einsergruppe aus St. Martin musste zehn Fehlerpunkte einstecken und landete im Feld. Auch die Damengruppe aus Julbach holte den Sieg im Bundesbewerb mit fehlerlosen 33,57 Sekunden.


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