Kurzfilm erzählt von lebensbedrohlichem Stromunfall

Martina Gahleitner Tips Redaktion Martina Gahleitner, 26.09.2022 07:09 Uhr

NEUFELDEN. Der Neufeldner Filmemacher Maximilian Miller kam mit seiner Freundin und Kollegin Anna Niebert für Dreharbeiten in seine Heimat. Ihr Film „Dreiphasenwechselspannung“ erzählt von einer wahren Begebenheit. 

Die Protagonisten Maria, Hans und Peter sind frei erfundene Charaktere, aber doch angelehnt an drei Kinder, die im Jahr 1976 gemeinsam in Neufelden aufwuchsen. In der Zeit der aufkeimenden Pubertät werden sie leichtsinnig und werfen Holzstäbe auf Starkstromkabel. Beim Versuch, diese wieder herunterzuholen, kommen sie in große Gefahr. Peter trifft der Stromschlag am stärksten: Der Junge fällt in Ohnmacht und muss von Marias Oma wiederbelebt werden.

„Während eines Besuchs in Neufelden vor etwa zwei Jahren kamen wir auf diesen Unfall zu sprechen, der im Jahr 1976 für ziemlich viel Aufregung gesorgt hatte. Dann wussten wir sofort, dass diese Geschichte für uns ein Thema wird“, erinnert sich Maximilian Miller, der nach seinem Studium an der FH Salzburg (Multimedia mit Schwerpunkt Kamera) mit seiner Lebensgefährtin Anna Niebert nach Los Angeles ging, jetzt in Berlin lebt und als freiberuflicher Kameramann in Österreich und Deutschland arbeitet.

Kinder sorgen für spontane Momente

Nachdem die Filmemacher in einigen Schulen nach Hauptdarstellern gesucht und diese mit Marlene Seidl aus Altenfelden und Ben Simader aus St. Johann gefunden hatten, und alles im Detail geplant wurde, konnte es im August mit ihrem Herzensprojekt losgehen. Der Dreh war für die beiden Filmemacher etwas Besonderes: „Darauf zu reagieren, welche spontanen Momente entstehen können durch kindliche Ungeplantheit, war eine extrem schöne Erfahrung“, sagt Maximilian Miller. Anna Niebert ergänzt: „Es sind so echte Momente – in jeder Hinsicht.“ Einzige Herausforderung war der Zeitdruck, der beim Dreh mit Kindern immer eine große Rolle spielt, da nur drei Stunden pro Tag mit den jungen Schauspielenden gearbeitet werden darf.

Spätestens gegen Ende des Jahres soll der 15-minütige Film fertig geschnitten sein und im Frühjahr wird in Neufelden die Premiere stattfinden. Miller fand hier auch einige Unterstützer, die das Projekt erst möglich machten. Er und Niebert waren mit dem Film „Iry“ (2018), der nicht nur auf internationalen Festivals, sondern auch im Fernsehen lief, bereits äußerst erfolgreich.

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