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ST. MARTIN/BEZIRK.Beinahe alle Mittelschulen und höhere Schulen im Bezirk Rohrbach haben sich an der Aktion des Jugendrotkreuzes beteiligt, um die Wiederbelebung bei Atem- und Kreislaufstillstand zu üben.

  1 / 2   Schüler, hier jene aus der MS St. Martin, wissen jetzt, wie eine erfolgreiche Reanimation funktioniert. (Foto: MS St. Martin)

Wie geht richtige Herzmassage? Wann brauchen Menschen eine Mund-zu-Mund-Beatmung? Was ist zu tun, wenn Menschen nicht mehr atmen? In Österreich erleiden jährlich rund 10.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen Atem-Kreislauf-Stillstand. Nur jeder Zehnte überlebt. Die Aktion „Schüler retten Leben“ animiert Schüler ab der fünften Schulstufe, im Ernstfall Hilfe zu leisten.

Woche der Wiederbelebung

Allein in der Mittelschule St. Martin waren es in dieser Woche rund um den Tag der Wiederbelebung (am 16. Oktober) 190 junge Leute und engagierte Lehrkräfte, die mit der Trainingspuppe Anne trainiert und dabei wertvolle Erfahrungen und Übungen gemacht haben. „Nur durch das selbständige Tun und die alljährliche Wiederholung in Theorie und Praxis dürfen wir hoffen, dass bei zukünftigen jungen Menschen das couragierte Eingreifen in Notsituationen zur Selbstverständlichkeit wird“, sagt dazu Schuldirektor Manfred Spenlingwimmer, der als JRK-Bezirksleiter den Grundgedanken des Roten Kreuzes in alle Schulen tragen will.


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