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LEMBACH. Im Zeichen der Wertschätzung stand die Festveranstaltung des Sozialsprengels Oberes Mühlviertel (SOM) sowie auch die heurige Verleihung des Elisabethpreises. Dieser ging an Vroni und Hans Falkinger.

Die Stritzlmühnas erhielten den Elisabethpreis 2022 des SOM überreicht (v.l.): Max Wiederseder, Karl Lindorfer, Hans und Vroni Falkinger, Matthäus Fellinger, Bernhard Fenk, Elisabeth Guld (Foto: SOM)

Mit Vroni und Hans Falkinger, bekannt als Stritzlmühnas, erhielten zwei vorbildliche Persönlichkeiten für gelebtes Miteinander den Elisabethpreis. Einerseits wurde damit ihr CD-Projekt „Zu guada Stund a Liadl“ gewürdigt. Andererseits kam in der Laudatio von Karl Lindorfer auch ihr wertschätzender Umgang sowie ihr vorbildliches Engagement im ehrenamtlichen Bereich zur Sprache. „Mit eurer unverfälschten Musik bringt ihr Abwechslung und Freude zu den demenzkranken Menschen. Sowohl die Familien als auch die Altenheime sind dankbar für diese hilfreiche Unterstützung“, unterstrich Lindorfer das Engagement des Paares, das auch in der Gemeinde, der Pfarre, im Musikverein, bei Chören oder Theatergruppen freiwillig engagiert ist.

Zusammenfinden - Zusammenleben

Das Gastreferat hielt Matthäus Fellinger, langjähriger Chefredakteur der Kirchenzeitung, der die zunehmende Ich-Bezogenheit in unserer Gesellschaft kritisch beleuchtete. Sein Resümee war eindeutig: „Mehr Gemeinsamkeit, das Gute in den Vordergrund stellen! Teilt das Gute mit, nützt das Naheliegende! Etwas mehr 'Du' und weniger 'Ich' würde unserer Gesellschaft richtig gut tun.“


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