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HASLACH. Einen sozialgeschichtlichen Bogen vom Schwarzen Tod bis zur Spanischen Grippe schlägt Ludmilla Leitner auf Einladung des Vereins „KulturSpontan“ am 10. November im Pfarrzentrum Haslach.

Ludmilla Leitner (Foto: Carmen Weidinger)
Ludmilla Leitner (Foto: Carmen Weidinger)

Finis mundi – das Weltenende naht. So die düstere Prognose der Menschen in früheren Jahrhunderten angesichts schlimmer Seuchen. Nach der Pandemie ist vor der Pandemie – diese Einsicht muss sich die Welt im 21. Jahrhundert schmerzlich vor Augen führen. Viren und Bakterien kennen keine Grenzen: weder politische, geografische noch soziale.

Gesellschaft in Angst

Der Schwarze Tod raffte ab 1347 rund die Hälfte der europäischen Bevölkerung dahin, später verbreiteten die Pocken, Cholera und die Spanische Grippe nicht minder Angst und Schrecken. Angst – „emotionale Epidemiologie“ – sie verändert/e die Gesellschaft zu allen Zeiten nachhaltig. Wie sah dieser tiefgreifende Wandel aus? Welche Erklärungsversuche und Maßnahmen zur Bekämpfung gab es? Wer musste für das Unheil büßen?

Am Donnerstag, 10. November, lädt der Haslacher Kulturverein „KulturSpontan“ zu diesem spannenden Vortrag der Historikerin Ludmilla Leitner unter dem Titel „Totentanz“ ins Pfarrzentrum Haslach ein.

Donnerstag, 10. November, 19.30 Uhr, Pfarrzentrum Haslach
Eintritt: 10 Euro

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