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KLEINZELL. Selbstbestimmt und dennoch umsorgt leben können Senioren mit dem Projekt „Wohnen mit Service“, in den nächsten Monaten gehen die Umbauarbeiten dafür los.

Das Haus Wiederstein mitten in Kleinzell wird für Senioren-Wohnungen adaptiert. (Foto: Gemeinde Kleinzell)

Das Haus Wiederstein mitten im Ortszentrum von Kleinzell wird zum neuen Zuhause für ältere Gemeindebürger. „Es wurde auch bereits ein Verein gegründet, der das Haus mit Leben füllen wird. Toni Hochenburger und sein Team werden dafür sorgen, dass sich die Bewohner wohl fühlen“, informiert Bürgermeister Klaus Falkinger. Schon jetzt gibt es viele Interessenten für die neuen Wohneinheiten, die auch eine Gemeinschaftsküche und Gemeinschaftsräume umfassen. „Das Projekt ist ein wichtiger Schritt zur Ortskernbelebung. Die künftigen Bewohner finden hier vom Kaufhaus, Kirche, der Bank bis zum Wirtshaus alles in unmittelbarer Nähe vor“, betont Falkinger.

Der Umbau im Haus Wiederstein, der in den nächsten Monaten starten wird, soll von Investoren aus der Region finanziert werden, Interessierte können sich bei Johannes Brandl von der SPES-Akademie, die das Haus betreiben wird, melden (brandl@spes.co.at).

Nachhaltige Bebauung

In der beliebten Zuzugsgemeinde sind Baugrundstücke natürlich immer gesucht. „Wir arbeiten gerade an einer Neuerstellung des örtlichen Entwicklungskonzeptes, bei dem der Fokus auf Baukultur und nachhaltiger Bebauung mit schonendem Umgang mit den Ressourcen liegt“, informiert der Kleinzeller Ortschef.

Gemeinde blüht auf

Ein Aufblühen passiert auch im wörtlichen Sinne: Als bienenfreundliche Gemeinde schafft Kleinzell Lebensräume durch Sträucher, Bäume und Blumenwiesen. Am Ortsplatz wird außerdem ein großes Landschaftsbild entstehen. Federführend verantwortlich für das Projekt sind Vizebürgermeisterin Stefanie Zauner und Imkerobmann Leo Wiesinger.

Kunstwanderweg entsteht

Kulturelle Akzente werden mit einem neuen Kunstwanderweg gesetzt. Der Gemeinderat hat dafür den Grundsatzbeschluss gefasst. Die Umsetzung erfolgt mit finanzieller Unterstützung durch diverse Förderprogramme. Kunstschaffende aus der Region übernehmen die Gestaltung, wobei eine kurze Variante mit zwei Kilometern und eine längere mit Einbindung der Erlebniswelt Granit geplant sind.


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