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KLEINZELL. Die Wallfahrtskirche in der Ortschaft Ramersberg wurde vor fast 150 Jahren errichtet.

"Maria von der immerwährenden Hilfe" ist die Waldkapelle gewidmet. (Foto: privat)
"Maria von der immerwährenden Hilfe" ist die Waldkapelle gewidmet. (Foto: privat)

Hoch gelegen über dem Tal der Großen Mühl, am Breitenhügel, steht die reizvolle Marienkapelle. 1874 hat der Bauer und Volkskundler Matthias Lanzerstorfer vom Oberngut zu Ramersberg begonnen, diese Gnadenkapelle aus Dankbarkeit zu bauen. Die Überlieferung sagt, dass ihn eine unheilbare Krankheit zur Marienverehrung bewogen hat und diese ihn nach eigenen Angaben nachhaltig befreit hat. Die vielen gespendeten Votivbilder bezeugen, dass die Kapelle über lange Zeit eine Fülle von Bitten und Gebeten erhört hat.

Traditionelle Wallfahrten sind bis heute aufrecht, die  Pfarren Sarleinsbach und Arnreit pilgern jedes Jahr zu dieser Wallfahrtsstätte. Das Bergkirchlein lockt als Stätte der Besinnlichkeit und der Ruhe viele Besuchende und Wandersleute an. Darunter auch Diözesanbischof Manfred Scheuer, der schon in seiner Ministrantenzeit hierher pilgerte.

Die Kapelle, die zum Stift St. Florian gehört, ist vom Dorf Ramersberg in einer Viertelstunde zu Fuß erreichbar. Ein granitener Kreuzweg begleitet die Wallfahrer. Betreut wird die Marienkapelle vom Seppen-Bauer zu Ramersberg, Altbürgermeister Franz Hofer.


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