Rotkreuzler leisteten 160.000 freiwillige Stunden im Rettungsdienst
BEZIRK ROHRBACH. 1.300 freiwillige und berufliche Mitarbeiter bilden das Rückgrat des Roten Kreuzes.

Allein im Rettungsdienst sind 744 Freiwillige in den zehn RK-Ortsstellen im Einsatz, die im Vorjahr 160.000 Stunden geleistet haben. Insgesamt kamen in diesem Bereich 290.000 Stunden bei 32.000 Ausfahrten zusammen. Die Zahlen sind hier relativ stabil, berichten Bezirksstellenleiterin Wilbirg Mitterlehner und Bezirksrettungskommandant Johannes Raab.
Wieder Fahrt aufgenommen hat die Kurstätigkeit und man ist hier mit 1.500 Ausbildungs-Teilnehmern auf Vor-Corona-Niveau. Bei den Erste Hilfe-Kursen hat sich die Zahl der Teilnehmenden vor allem bei den Auffrischungskursen mehr als verdoppelt.
Für angehende Rettungssanitäter läuft derzeit ein Wochenend-Kurs in Peilstein. Am 27. Juni startet zudem der Sommerkurs, Interessierte können sich bei der nächsten Dienststelle melden oder unter www.passendejacke.at anmelden.
Essen auf Rädern
Als Erfolgsprojekt hat sich Essen auf Rädern erwiesen. In Helfenberg, St. Martin und Kleinzell sowie im Hansbergland haben die 79 freiwilligen Mitarbeitenden knapp 31.000 Portionen aus den Altenheim-Küchen in Kleinzell und St. Martin zugestellt. „Sie bringen nicht nur warmes, seniorengerechtes Essen zu den Menschen, sondern es geht dabei auch um den täglichen Kontakt“, weist Mitterlehner auf die Bedeutung dieses „versteckten Besuchsdienstes“ hin.
Bei den Gesundheits- und Sozialdiensten betreut das Rote Kreuz mittlerweile zehn Anlagen mit 86 Wohnungen.
Einkäufe im Rotkreuz-Markt haben sich verdoppelt
Gefordert sind auch die 40 Ehrenamtlichen im Rotkreuz-Markt: Obwohl die Einkaufsberechtigten nach einer Datenbereinigung weniger wurden, hat sich die Anzahl der Einkäufe fast verdoppelt. Raab betont: „Sehr wertvoll sind hier die finanziellen Unterstützungen durch alle drei Serviceclubs, die Unternehmenskooperationen, aber auch die speziellen Einkaufstage vor Supermärkten.“
Im Bereich Migration wurden zu Jahresende 230 Personen in sechs Quartieren betreut. Eine weitere Unterkunft für 24 Menschen wird demnächst in Sarleinsbach eröffnet.


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