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LEMBACH. Eine von 20 Pilotschulen in Oberösterreich ist die Volksschule Lembach, an der nun die neue Technikbox Extended mitsamt Robotikmodul zum Einsatz kommt. Damit können die Kinder die Welt der Digitalisierung und Informatik spielerisch entdecken.

So schaut Lernen in der Volksschule Lembach aus. (Foto: VS Lembach)
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Erst unlängst wurde die Lembacher Volksschule erneut als Expert-Schule ausgezeichnet, zudem hat sie das MINT-Siegel (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) erlangt. Jetzt legt man bei der Informatikausbildung noch eins drauf: „Unsere Schule zählt als einzige Schule im Bezirk zu den Pilotschulen der neuen Technikbox Extended. Diese Box besteht aus zwölf Lego-Spike-Robotik-Baukästen“, beschreibt Direktorin Alice Hartl.

Gemeinsam bauen und programmieren

Die Kinder arbeiten mit der neuen Technikbox in Teams. Sie bauen und programmieren gemeinsam Bauwerke, wie etwa Karusselle oder Schaukeln, und werden angehalten, die Bauwerke weiterzuentwickeln und weiterzudenken. Die Freude an den neuen Materialien ist groß. „Das Bauen mit der neuen Technikbox war die beste Stunde ever“, meinte ein Kind und die anderen stimmten zu. Dabei merken die Schüler gar nicht, dass sie jede Menge lernen.

Bereit fürs Berufsleben

Mit der Box werden die MINT-Skills und damit Fähigkeiten und Qualifikationen gefördert, die Schüler für die Berufswelt brauchen. „Aufgrund rasanter Entwicklungen, des Einflusses der Technologie auf die Arbeitswelt und unser Leben wird die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen immer wichtiger. Grundlegende Kenntnisse sind unerlässlich. Doch es zeigt sich immer mehr, dass Schülerinnen und Schüler ganzheitliche Kompetenzen brauchen. Diese umfassen die Bereiche Kommunikation, Zusammenarbeit, Problemlösen und Kreativität“, berichtet Hartl. Auch für das Lehrpersonal hat mit der zunehmenden Digitalisierung eine neue Zeit begonnen. Um die neue Technikbox optimal einsetzen zu können, besuchte das Volksschulteam einen Workshop.

Finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung bekam die Lembacher Schule von der Firma ÖkoFen, die die Hälfte der Kosten für die Robotiksets übernommen hat. Die zweite Hälfte trug das Land Oberösterreich.


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