Mehr Wertschätzung für die Landwirtschaft: Du bist, was du isst
AIGEN-SCHLÄGL. Auf die Bedeutung der Landwirtschaft generell und im Speziellen auf die biologische Erzeugung wollen Astrid Schauer und Katrin Eckerstorfer, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Biokompetenzzentrum Schlägl, aufmerksam machen. Dabei greifen sie in den nächsten Wochen verschiedene Themen auf. Heute geht es um Gesundheit.

Du bist, was du isst. Unser Körper, unsere Zellen bestehen aus dem, was wir essen. Also nehmen wir auch Pestizide, Insektizide, Mikroplastik (etwa wenn wir ständig aus einer Plastikflasche trinken) auf, was natürlich Auswirkungen auf unseren Körper hat. Pestizide, die sich in der Nahrung und auch in der Luft befinden, können chronische Erkrankungen, Gendefekte verursachen oder hormonelle Auswirkungen haben.
Bei der biologischen Landwirtschaft wird auf diese Stoffe verzichtet. Für die Tiere bedeutet das weniger Stresshormone, weniger Antibiotika. Für die eigene Gesundheit wäre deshalb ratsam, weniger Fleisch zu essen, dafür in besserer, biologischer Qualität. Beim Obst und Gemüse ist wichtig, wo diese herkommen, ob frisch geerntet wird oder begast, damit es nicht verdirbt. Generell gilt, dass Bildung wichtig ist, damit wir wissen, was der Körper braucht.
Verfasserinnen: Astrid Schauer und Katrin Eckerstorfer, Biokompetenzzentrum Schlägl


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