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BEZIRK ROHRBACH. Egal wie alt man ist, egal welchen Beruf man hat oder welchen Bildungsgrad – auf einen Betrugsversuch kann jeder hereinfallen. Eine beliebte Masche sind Anrufe der Täter, die sich als Mitarbeiter bekannter Unternehmen oder Organisationen ausgeben, um Daten oder Geld zu bekommen.

Persönliche Daten oder Bankdaten sollten niemals übers Handy bekanntgegeben werden. (Foto: fizkes - stock.adobe.com)

Der Modus ist immer derselbe: Die Täter gaukeln dem Opfer vor, sie würden im Auftrag eines Unternehmens anrufen. Besonders oft geben sie sich als Mitarbeiter des Online-Bezahldienstes PayPal aus. Wer den Anruf entgegennimmt, hört eine Tonbandstimme, von welcher man aus dubiosen Gründen zum Drücken von Zahlen oder Tastenkombinationen am Smartphone aufgefordert wird. In weiterer Folge werden die Opfer dazu verleitet, persönliche Daten herauszugeben, mit denen beispielsweise Abhebungen vom Konto des Opfers möglich sind.

Europol ruft Sie nicht an

Ähnlich gehen jene Betrüger vor, die sich als Mitarbeiter des europäischen Polizeiamtes Europol oder der internationalen Polizeibehörde Interpol ausgeben. Die Opfer des Anrufes werden zur Überweisung von Geldbeträgen ins Ausland aufgefordert.

Bei telefonischen Geldforderungen von Polizei oder Justiz handelt es sich immer und ausnahmslos um Betrug. Dasselbe gilt übrigens auch für SMS des „Finanzamtes“ oder der „Post“, die momentan ebenfalls in Umlauf sind.

Das kann man tun

Am Telefon oder auch per Links, die via SMS verschickt werden, sollten niemals persönliche Daten preisgegeben werden – auch wenn das Gegenüber behauptet, Polizist zu sein. Die Täter versuchen in den meisten Fällen, zeitlichen Druck auf das Opfer auszuüben. Verständigen Sie nach einem Vorfall immer die örtliche Polizeiinspektion und tätigen Sie keine Überweisungen an vermeintliche Polizeibehörden! Sollte bereits eine Zahlung erfolgt sein, kann man bei sofortiger Verständigung der Bank oder des Kreditkarteninstitutes noch versuchen, die Zahlung rückzuüberweisen oder zu stoppen.

Am Freitag, 12. April, findet im Centro in Rohrbach-Berg ein Sicherheitstag für Senioren statt, bei dem sich unter anderem die wichtigsten Blaulichtorganisationen vorstellen und über Sicherheitsthemen aufklären.

Geöffnet von 9 bis 16 Uhr

Eintritt frei!


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