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NEUSTIFT. Vor größeren Investitionen steht die Gemeinde Neustift in diesem Jahr mit der Sanierung der Musikschul-Zweigstelle und der Errichtung eines Jugendraumes.

  1 / 2   In der Gemeinde Neustift stehen Modernisierungen und ein neues Angebot für Jugendliche vor der Umsetzung. (Foto: Karl Neissl)

Etwa eine Million Euro sollen in die Instandsetzung des Gebäudes fließen, das die Zweigstelle der Landesmusikschule Lembach beherbergt. In dem Haus, das heute multifunktional genutzt wird, war bis zum Jahr 1996 das Neustifter Gemeindeamt untergebracht. „Jetzt steht die Außensanierung vor der Tür. Dach, Fassade und Beschattung müssen gemacht werden und außerdem wollen wir eine Photovoltaikanlage mit 60 kWp auf dem Dach installieren. Auch ein Speicher könnte ein Thema sein“, erklärt Neustifts Bürgermeister Christoph Bauer. Weiters soll das Gebäude einen barrierefreien Zugang und einen Lift sowie eine Rampe am Eingang erhalten. So können auch Besucher der ebenfalls im Haus untergebrachten Pfarroase leichter in das Gebäude gelangen.

Neuer Jugendraum

Dem noch nicht genug, wird im Haus künftig auch noch der Jugendraum untergebracht werden. „In einer Jugendwerkstatt vor zwei Jahren war das ein großer Wunsch unserer jungen Neustifter. Wir werden rund 15.000 Euro in dieses Projekt investieren, holen uns aber eventuell die Landjugend ins Boot. Denn vieles soll da in Eigenregie passieren, damit sich die Jugendlichen auch mit dem neuen Jugendraum identifizieren können“, so der Bürgermeister.

Kindergarten muss auch saniert werden

Eine weitere Außensanierung steht in den kommenden Jahren ebenfalls an, nämlich die des Kindergartens und Musikheims in der Ortschaft Pühret. Vor zehn Jahren ist der Neustifter Kindergarten in die Volksschule Pühret übersiedelt, welche zu diesem Zeitpunkt geschlossen wurde. Mittlerweile sind dort drei Gruppen mit rund 50 Kindern untergebracht, das Musikheim des Musikvereins Rannariedl ist direkt angebaut. 2026/27 sollen die Arbeiten im Außenbereich beginnen.

Gut betreut von klein auf

Mit den Kinderbetreuungsmöglichkeiten in seiner Gemeinde ist Christoph Bauer sehr zufrieden. „Der Kindergarten ist voll, es gibt eine Krabbelgruppe in Altenhof für unsere Kinder – nur eine Nachmittagsbetreuung haben wir heuerr nicht, da bei einer Umfrage kein bzw. ein zu geringer Bedarf angemeldet wurde, als dass eine eigene Gruppe genehmigt würde.“


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