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ROHRBACH-BERG. Über die grundlegenden Rechte jedes Menschen klärt eine Aktion am Rohrbacher Stadtplatz auf.

  1 / 3   30 Plakate in A3-Format wurden am Rohrbacher Stadtplatz aufgehängt und ?laden ein, über die Menschenrechte nachzudenken. (Foto: Treffpunkt mensch & arbeit)

Nach einer Kundgebung Anfang Juni setzte das Team des Treffpunktes mensch&arbeit Rohrbach einen weiteren Schritt, um auf die Bedeutung von Demokratie, Frieden und Menschenrechte aufmerksam zu machen: Plakate in A3-Format, die am Stadtplatz aufgehängt wurden, führen durch die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948. Angefangen bei der Würde und Gleichheit aller Menschen bis hin zum Recht auf den Schutz vor staatlicher Willkür.

„Indem wir den Weg der Menschenrechte gehen und die grundlegenden Rechte, die uns alle vereinen, lesen und darüber nachdenken, können wir ihre Bedeutung verstehen. Sie bilden die Grundlage für eine gerechte und friedliche Gesellschaft“, betonen Judith Wein und Anna Bräuer vom Treffpunkt mensch&arbeit. Weitere Aktionen für Demokratie und Frieden sollen folgen.

Menschenrechte gehören nicht in den Mistkübel

Traurig ist jedoch, dass die Menschenrechte anscheinend nicht von allen wahrgenommen werden wollen. Innerhalb von wenigen Tagen wurden die Plakate schon zweimal zum Teil heruntergeschnitten und weggeworfen. Die Empörung ist groß über die mutwillige Zerstörung und Vernichtung dieser so wichtigen Rechte zum Schutz der Menschen. „Ich kann nicht verstehen, wie ein Mensch eine so große Abneigung gegen auch für sie oder ihn zutreffende Menschenrechte haben kann. Wir werden diese immer und immer wieder aufhängen und hoffen wirklich, dass die Sabotage nun ein Ende haben wird“, sagt die Leiterin des Treffpunktes mensch&arbeit, Anna Bräuer.


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