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LEMBACH. Wie aus einem Samenkorn oder einem kleinen Pflänzchen gesundes Gemüse wird, lernen die Lembacher Volksschüler in der GemüseAckerdemie. Dabei geht es nicht um theoretischen Unterricht, sondern um viel praktisches Tun im schuleigenen Garten. Selbst in den Ferien verlangen die Pflanzen die Aufmerksamkeit der Kinder.

 (Foto: VS Lembach)
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Die Volksschule Lembach ist eine von nur gut 30 Kindergärten und Volksschulen in Österreich, die sich an diesem, auf vier Jahre ausgelegten Bildungsprogramm beteiligen. „Von Anfang an waren die Kinder mit Feuereifer dabei“, berichtet Schulleiterin Alice Hartl von den ersten Arbeiten, als es galt den Boden entsprechend aufzubereiten, zu säen und zu pflanzen. „Jede Woche gibt es eine Ackerpost mit Aufgaben, die zu tun sind. Diese wurden hauptverantwortlich von den Drittklassern übernommen.“

Urlaub unterm Palmkohl

Weil die Arbeiten auch in den Ferien getan werden müssen, konnten sich Kinder freiwillig dafür melden. So wurde ein Plan für den „Urlaub unterm Palmkohl“ erstellt und die schulfreie Zeit konnte gut abgedeckt werden.

15 Beete müssen betreut und gepflegt werden. Hier wachsen Vogerlsalat, Kresse, rote Rüben, Kohlrabi, Pflücksalat, Erdäpfel, Spinat, Gurken, Tomaten, Radieschen, Palmkohl, Lauch, Karotten – kurz: alles, was in einen typischen Garten gehört und auf dem Teller gut schmeckt. Denn geerntet wurde natürlich bereits: „In den großen Pausen holten sich die Kinder Kohlrabi oder Salat fürs Jausenbrot“, erzählt Hartl. Die große Ernte steht im Herbst an. Dann ist auch geplant, für die Lembacher Bevölkerung ein vegetarisches Menü zu kochen.

Im Winter heißt es dann, die Ackerfläche für die nächste Gartensaison vorzubereiten. Damit das von Sponsor Hofer unterstützte Projekt auch im neuen Jahr wieder Früchte trägt.


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