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AIGEN-SCHLÄGL. Etwas mehr als zwei Jahre, nachdem sich der Aigen-Schlägler Gerhard Sigl bei einem Fußballspiel als Stammzellenspender typisieren ließ, wurde er zum potenziellen Lebensretter.

Gerhard Sigl bei seiner Stammzellenspende (Foto: Geben für Leben)
Gerhard Sigl bei seiner Stammzellenspende (Foto: Geben für Leben)

Ein Mann aus Nordamerika war auf die Stammzellen des 45-jährigen Mühlviertlers angewiesen. Als Gerhard Sigl per WhatsApp von „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ über das Match informiert wurde, dachte er zu Beginn, es handle sich um eine Fake-Nachricht. „Erst beim zweiten Durchlesen in aller Ruhe erkannte ich die Dringlichkeit der Nachricht.“ Für ihn war nach kurzem Innehalten klar, hier helfen zu wollen. Und so ging alles seinen Gang. Nach ersten Blutabnahmen und Kontrollen erreichte ihn der Anruf, dass die Stammzellen benötigt werden. „Ich war überwältigt, gleichzeitig verspürte ich eine immense Freude und Dankbarkeit, einem Menschen wieder Hoffnung zu geben und sein Leben vielleicht verlängern zu können“, schildert Sigl.

Mitte Dezember machte er sich auf den Weg nach Graz, um an der Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin die Voruntersuchung durchzuführen. Im Jänner begann dann die Mobilisierung der Stammzellen, ehe die tatsächliche Spende erfolgte. In weniger als vier Stunden konnten genügend Stammzellen gesammelt werden. Der hilfsbereite Spender resümiert: „Mit sehr geringem Aufwand kann man einem Menschen, einer Familie, neue Hoffnung schenken, und das ist ein verdammt gutes Gefühl.“


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