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Trauer um Friedrich Hauer: Oberösterreichs Feuerwehr verliert eine prägende Persönlichkeit

Petra Hanner, 23.01.2026 08:06

ROHRBACH-BERG. Oberösterreichs Feuerwehren trauern um den ehemaligen Landes-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Friedrich Hauer. Wie der Oberösterreichische Landesfeuerwehrverband (OOELFV) mitteilt, verstarb der Rohrbach-Berger am 22. Jänner 2026 im Alter von 74 Jahren.

Friedrich Hauer verstarb am 22. Jänner 2026. (Foto: Land OÖ)
Friedrich Hauer verstarb am 22. Jänner 2026. (Foto: Land OÖ)

„Mit seinem Ableben verliert das oberösterreichische Feuerwehrwesen eine Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg mit außergewöhnlichem Pflichtbewusstsein, Weitblick und menschlicher Größe gewirkt hat“, schreibt der OOELFV auf seiner Homepage.

Ein Leben für die Feuerwehr

Bereits als 16-Jähriger wurde mit dem Eintritt in die FF Rohrbach der Grundstein für sein lebenslanges Engagement für das Feuerwehrwesen gelegt.  Im Jahr 1988 übernahm er Verantwortung als Bezirks-Feuerwehrkommandant. Das Amt übte er vier Jahre lang aus. Von 1991 bis 2009 übte er zudem die Funktion des stellvertretenden Landes-Feuerwehrkommandanten aus. In dieser Zeit prägte er die Entwicklung des OÖ. Landes-Feuerwehrverbandes entscheidend mit und war für viele Kameraden ein geschätzter Ansprechpartner und verlässlicher Wegbegleiter.

Verdiente Auszeichnungen

Seit 2009 war Friedrich Hauer zudem in der Kameradschaft höherer Feuerwehroffiziere Mitglied und blieb dem Feuerwehrwesen damit auch nach seiner aktiven Führungszeit eng verbunden. Für seine Verdienste wurde er mehrfach hoch ausgezeichnet, unter anderem mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, verliehen durch den Bundespräsidenten (2009), dem oberösterreichischen Feuerwehr-Verdienstkreuz 1. Stufe durch den oberösterreichischen Landes-Feuerwehrverband (2008) sowie dem Bundes-Ehrenzeichen durch den Bundeskanzler im Jahr 2002.

Bodenständig, hilfsbereit, beliebt

„Friedrich Hauer war nicht nur ein erfahrener Funktionär und begeisterter Feuerwehrmann, sondern vor allem ein menschlich geschätzter Kamerad: beliebt, kameradschaftlich, humorvoll, bodenständig und stets hilfsbereit. Er verstand es, Menschen zu motivieren und Begeisterung für das Feuerwehrwesen zu entfachen – ein Vorbild, das vielen in Erinnerung bleiben wird. Sein Leben war geprägt vom Gedanken des Helfens – dort, wo Hilfe gebraucht wurde, war er zur Stelle“, erinnert sich der OOELFV an den geschätzten Kameraden.


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