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Fußball verbindet: St. Veiter setzt mit Abschlussprojekt Zeichen für Inklusion

Martina Gahleitner, 10.07.2026 10:48

ST. VEIT/MKR. Fußball verbindet nicht nur bei der laufenden Weltmeisterschaft, sondern bringt auch im Alltag Menschen zusammen. Marco Weissengruber aus St. Veit, Absolvent der Ausbildung zum Fach-Sozialbetreuer Behindertenarbeit, zeigte dies eindrucksvoll mit seinem Abschlussprojekt auf.

  1 / 3   Beim inklusiven Fußballturnier standen Menschen mit und ohne Behinderung auf dem Platz. (Foto: Annalena Hintringer)

Nach der HAK-Matura und Zivildienst stand für den 23-jährigen Mühlviertler fest, dass er einen Beruf mit Sinn ergreifen möchte. Sein Weg führte ihn an die Caritas-Schule für Sozialbetreuungsberufe am Linzer Salesianumweg, wo er jetzt die Ausbildung zum Fach-Sozialbetreuer Behindertenarbeit abgeschlossen hat. Mit seiner Abschlussarbeit setzte er ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion: Marco Weissengruber organisierte ein inklusives Fußballspiel, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam am Platz standen. Als langjähriger Fußballspieler und ehemaliger Nachwuchstrainer war es ihm ein Anliegen, seine Leidenschaft für den Sport mit seinem zukünftigen Beruf zu verbinden. Im Mittelpunkt standen dabei nicht sportliche Leistung und Wettbewerb, sondern Gemeinschaft, gegenseitiger Respekt und die Freude an der Bewegung.

Während des Projekts lernte Weissengruber auch den Behindertensportverein kennen und gestaltete mehrere Wochen lang Trainingseinheiten mit. „Der Verein ist weit mehr als ein Ort für Sport – er bietet Gemeinschaft, soziale Kontakte und Zugehörigkeit“, berichtet der 23-Jährige. 

Prägende Erfahrung

Das inklusive Fußballspiel fand als Vorspiel der Kampfmannschaft der Union St. Veit statt und brachte Menschen mit und ohne Behinderung auf selbstverständliche Weise zusammen. „Die gemeinsamen Trainings und das Fußballspiel haben mir gezeigt, wie wichtig Inklusion ist und dass schon kleine Ideen viel Positives bewirken können“, war das Projekt für Weissengruber eine prägende Erfahrung.

Für den jungen St. Veiter geht der Weg im Sozialbereich weiter: Im Oktober beginnt er das Studium Sozial-, Public- und Non-Profit-Management an der FH Oberösterreich. Bis dahin engagiert er sich weiterhin ehrenamtlich im Trainerteam des Behindertensportvereins.

Wer einen Beruf mit Sinn sucht, findet an den Caritas-Schulen für Sozialbetreuungsberufe eine praxisnahe Ausbildung mit besten Zukunftsperspektiven: www.ausbildung-sozialberufe.at


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