Tagebuch des Bauern Ignaz Fuchs wurde neu aufgelegt
PEILSTEIN. Nachdem die erste Auflage der Lebenserinnerungen des Peilsteiner Bauern Ignaz Fuchs schnell vergriffen war, wurde das Buch neu aufgelegt.

„Bauer, Chronist, Freigeist, Philosoph – Lebenserinnerungen Ignaz Fuchs“ entstand aus den handschriftlichen Aufzeichnungen des Landwirts, der von 1904 bis 1983 in Stierberg gelebt hat. Diese Lebenserinnerungen sind eine Zeitreise vom Ende des Kaiserreiches Österreich-Ungarn über den Staat Österreich in der Zwischenkriegszeit bis zum Einmarsch Hitlers in unsere Heimat und den Geschehnissen während des Krieges in der Gemeinde Peilstein und im Dorf Stierberg. Die Aufzeichnungen legen Zeugnis ab über die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges in Peilstein, den Einmarsch der Amerikaner, die Verhaftung der fünf Peilsteiner Bürger, die ihr Hab und Gut retten wollten, und über die Schicksale der vielen Flüchtlinge und Heimatvertriebenen, die auf der Suche nach einer neuen Heimat durchgezogen sind. Auch die Übernahme des Mühlviertels durch die Russen und die damit verbundenen Ereignisse sind durch den Augenzeugen Ignaz Fuchs zu einem geschichtlichen Dokument geworden.
Der Chronist bemüht sich, die Ereignisse des aktuellen Zeitgeschehens aus seiner Sicht der Nachwelt zu überliefern, damit sie nicht im Laufe der Zeit verändert oder vergessen werden.


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