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Leserbrief: Betreuer im Wohnhaus der Lebenshilfe in St. Peter leisten Großartiges

Martina Gahleitner, 20.08.2026 17:12

ST. PETER/WBG. Ein herzliches Dankeschön an die Betreuer im Lebenshilfe-Wohnhaus in St. Peter, die täglich Großartiges leisten, sagt Leserin Elisabeth Pichler.

 (Foto: tips.at)
(Foto: tips.at)

Als ehrenamtliche Mitarbeiterin des Wohnhauses der Lebenshilfe OÖ in St. Peter am Wimberg möchte ich einmal bewusst jene Menschen in den Mittelpunkt stellen, die täglich für unsere Bewohnerinnen und Bewohner da sind: unsere Betreuerinnen und Betreuer.

In den vergangenen Wochen war ich häufig im Wohnhaus und konnte den Alltag hautnah miterleben. Dabei wurde mir einmal mehr bewusst, wie anspruchsvoll und wertvoll diese Arbeit ist. 

15 Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, Persönlichkeiten, Wünschen und Bedürfnissen leben im Wohnhaus. Jeder Einzelne braucht eine individuelle Begleitung. Vieles braucht Zeit und Geduld. Sie unterstützen, ohne den Bewohnerinnen und Bewohnern alles abzunehmen, denn deren Selbstständigkeit soll erhalten und gefördert werden. Sie haben Geduld, setzen wenn nötig klare Grenzen und schaffen trotz herausfordernder Situationen immer wieder eine positive und fröhliche Atmosphäre.

Natürlich gibt es auch schwierige Momente. Es gibt Auseinandersetzungen, jemand wird laut oder möchte seinen Willen durchsetzen. Auch das gehört zum Zusammenleben und macht das Wohnhaus ein Stück weit zu einer großen Familie.

Von außen ist es leicht, eine einzelne Situation zu beurteilen. Erst wenn man selbst dabei ist, erkennt man, wie viel Einsatz, Aufmerksamkeit und Menschlichkeit hinter den vielen kleinen Dingen des Alltags steckt.

Als ehrenamtliche Mitarbeiterin und Angehörige möchte ich deshalb einfach einmal Danke sagen. Danke für eure Geduld, eure Aufmerksamkeit, eure Stärke und eure Menschlichkeit. Danke dafür, dass ihr jeden Tag dafür sorgt, dass unsere Bewohnerinnen und Bewohner nicht nur gut betreut sind, sondern sich angenommen und zuhause fühlen können.

Diese Arbeit verdient Anerkennung – und vor allem unseren Respekt.

Verfasserin: Elisabeth Pichler, St. Peter


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regina s.
regina s.
21.08.2026 08:28

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