Demenzprävention zum Ausprobieren: Schnuppertrainings in einigen Rohrbacher Gemeinden
BEZIRK ROHRBACH. Frühzeitig aktiv werden, Fähigkeiten erhalten und Ressourcen stärken: Die Demenzservicestelle Rohrbach setzt auf Information und Prävention. Rund um den Weltalzheimertag am 21. September werden deshalb in einigen Gemeinden kostenlose Schnuppertrainings angeboten. „Bei Demenz gilt: Je früher wir handeln, desto besser können wir unterstützen“, betont Leiterin Karin Laschalt.

„Alzheimer ist noch nicht heilbar, aber wir können etwas tun“, sagt Karin Laschalt. Bei Demenz bzw. Alzheimer ist es wichtig, Veränderungen früh wahrzunehmen, rechtzeitig Unterstützung zu suchen und vorhandene Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten. „Gezieltes Training kann dabei einen wichtigen Beitrag leisten: Es aktiviert geistige, körperliche und soziale Ressourcen und hilft, Fähigkeiten im Alltag zu stärken. Auch Angehörige profitieren von frühzeitiger Information und professioneller Begleitung“, betont die Demenzexpertin. Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein wichtiger Schritt, um Lebensqualität, Selbstständigkeit und Sicherheit möglichst lange zu bewahren.
Niederschwelliges Angebot
Wie ein MAS Demenztraining, aber auch ein vorbeugendes Training abläuft, wie es sich zusammensetzt und welche Form des Gedächtnistrainings die richtige ist, zeigen die Expertinnen der Demenzservicestelle beim Schnuppertraining. „In Kombination mit anderen Maßnahmen können durch ein Gedächtnistraining sowohl in der Prävention als auch bei diagnostizierter Demenz gute Ergebnisse erzielt werden“, macht Laschalt Mut, das Angebot der Demenzservicestelle in Anspruch zu nehmen. „Das Training soll Spaß machen. Die Demenzservicestelle ist eine niederschwellige Anlaufstelle für Menschen mit Demenz und deren Angehörigen.“








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