Bauernkrieg 1626: Vortrag in der Kunsthalle Aigen-Schlägl
AIGEN-SCHLÄGL. Den Bauernkrieg 1626 und wie es dazu gekommen ist, greift Historikerin Elisabeth Mayrhauer mit ihrem Vortrag in der Kunsthalle in Aigen-Schlägl auf.

Anlässlich des heurigen Gedenkjahres widmet sich die Historikerin diesem dramatischen Kapitel der Landesgeschichte. Damals belasteten feudale Unterdrückung, wirtschaftliche Ausbeutung durch die bayrische Besatzung und religiöse Bevormundung im Zuge der Gegenreformation vor allem die Bauern enorm. Die Vorgeschichte reicht mit der Reformation durch Martin Luther, dem Deutschen Bauernkrieg von 1525 und dem Bauernkrieg von 1595/97 in Oberösterreich weit zurück. 1626 kam es schließlich zum oö. Bauernkrieg. Als Auslöser galt eine tödliche Rauferei zwischen lokalen Bauern und bayerischen Soldaten im Mai 1626 in Lembach. Aus dem Aufstand entwickelte sich ein Krieg, der große Teile des Landes erfasste. Etwa fünf Prozent der oberösterreichischen Bevölkerung kam dabei ums Leben.
Mayrhauser legt bei ihrem Vortrag ein besonderes Augenmerk auf die kriegerische Entwicklung in unserer Region bis zur entscheidenden Schlacht im Schloss Berg bei Rohrbach.








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