Onkologieverbund Nord stärkt Krebsversorgung im Mühlviertel
ROHRBACH/FREISTADT. Die Klinikstandorte Rohrbach und Freistadt arbeiten seit zwei Jahren im Onkologieverbund Nord zusammen. Dieser bündelt die onkologischen Bereiche beider Häuser und ist eng an das Turmorzentrum OÖ angebunden. Ziel ist es, Krebspatienten im Mühlviertel eine wohnortnahe ambulante und stationäre Behandlung zu ermöglichen.

Dr. Karl Aichberger, Internist und Spezialist für Hämatologie und Onkologie, leitet den Onkologieverbund Nord. Er ist von der Zusammenarbeit überzeugt: „Damit haben wir auf die steigenden Anforderungen in der Krebsversorgung reagiert. Aufgrund der höheren Lebenserwartung, verbesserter Früherkennungsmaßnahmen und moderner Behandlungsmöglichkeiten wird die Zahl der Patientinnen und Patienten mit einer Krebserkrankung in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Gleichzeitig ermöglichen neue zielgerichtete Therapien und innovative Behandlungskonzepte vielen Betroffenen heute eine deutlich bessere Lebensqualität und längere Überlebenszeiten. Unser Ziel ist es, den Menschen im Mühlviertel eine hochqualitative onkologische Versorgung auf dem neuesten Stand der Medizin direkt in ihrer Region anzubieten.“
Das Leistungsspektrum des Verbundes umfasst unter anderem Tumore des Magen-Darm-Trakts, Brustkrebs und gynäkologische Krebserkrankungen. Auch hämatologische Erkrankungen wie Leukämien, Lymphome und das Multiple Myelom werden in Rohrbach und Freistadt behandelt. Aichberger ist neben der medizinischen Versorgung auch für die fachliche Koordination, die Ausbildung von Ärzten und die Weiterentwicklung des onkologischen Angebots in der Region zuständig.
Therapieplanung mit spezialisierten Zentren
Sowohl das Klinikum Rohrbach als auch das Klinikum Freistadt gehören zum Tumorzentrum Oberösterreich. Sämtliche onkologischen Fälle werden in interdisziplinären Tumorboards gemeinsam mit den spezialisierten Zentren in Linz besprochen.
Ergänzend gibt es an beiden Standorten unterstützende Angebote, die von Ernährungsberatung über medizinisch-psychologische Begleitung, Physiotherapie bis hin zu Sozialarbeit und wo nötig palliativmedizinische Betreuung reichen.








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