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BEZIRK ROHRBACH. Für den Luchs, der auch im Böhmerwald heimisch ist, ist die Zukunftsprognose nicht gerade rosig. Der jüngste Bericht von Naturschutzbund und Österreichischen Bundesforsten zeigt das auf und fordert gleichzeitig eine bundesweite Strategie ein, um das Überleben der streng geschützten Wildkatzen auch langfristig zu sichern.

Foto: Thomas Engleder
Foto: Thomas Engleder

Im Monitoringjahr 2018/19 wurden 119 selbstständige Luchse zwischen der deutschen Oberpfalz und der Wachau in Niederösterreich gezählt, davon kamen 25 Tiere auch ins Mühl- und Waldviertel. Diese sind aber stark gefährdet, unter anderem wegen fehlenden genetischen Austausches mit anderen Populationen in Europa oder aber wegen der großen Zahl illegaler Tötungen. Einer bayerischen Studie zufolge wird ein Drittel aller Luchse auf diese Weise beseitigt. Ausschlaggebend für das Überleben des Luchses sei also auch die Toleranz seitens der Jägerschaft, so der Bericht. Hier setze man auf Aufklärung und Prävention. Formate wie Runde Tische sollen zum Dialog zwischen Interessensgruppen beitragen.

Monitoring und Korridore

Mit Hilfe von Monitoring, wie es Thomas Engleder aus Haslach im Böhmerwald betreibt, sowie über die Lebensraumvernetzung durch Grünkorridore will man dem erneuten Aussterben des Beutegreifers entgegenwirken. Ein wichtiger Mosaikstein, um dessen Akzeptanz zu erhöhen, seien auch Entschädigungen für die Bauern bei Nutztierrissen durch Luchse.


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Thomas E.
Thomas E.
02.02.2021 20:17

Zahlen verrutscht

... ui, da sind die Zahlen verrutscht. 99-146 Luchse sind der theoretisch errechnete Bestand in der gesamten Böhmisch-Bayerisch-Österreichischen Luchspopulation zwischen Oberpfalz und Wachau im Luchsjahr 2018. Gezählt wurden im Monitoringjahr 2018/2019 insgesamt 119 selbständige Luchse, davon kamen 25 Luchse auch ins Mühl- und Waldviertel. Also ca. 20 % der Luchse der Böhmerwaldpopulation nutzen auch österreichisches Gebiet, fast alle sind Grenzgänger. PS: Das Luchsfoto ist von mir ????


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