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BEZIRK ROHRBACH. Wie beim Radfahren die Kilos schnell und effektiv purzeln, berichtet Helene Höfler, Fachärztin für Innere Medizin am Klinikum Rohrbach.

  1 / 2   Radfahren wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheit aus, sondern hilft auch beim Abnehmen. (Foto: Oleksiy Rezin/shutterstock.com)

Neben dem Gewichtsverlust, gibt es viele weitere Gründe, sich aufs Rad zu schwingen: Radfahren bringt den Stoffwechsel in Schwung, stärkt das Immunsystem, verbessert die Lungenfunktion und beugt Typ-2-Diabetes sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Außerdem hat es positive Auswirkungen auf die Reduzierung von Stressbeschwerden. Des Weiteren bewirkt regelmäßiges In-die-Pedale-Treten eine Verbesserung des Schlafes: Sonnenlicht reduziert die Produktion des Stresshormons Cortisol, was wesentlich zu einem guten Schlaf beiträgt. Die sanften und gleichmäßigen Bewegungen beim Radfahren sind gelenkschonend und somit auch für untrainierte oder ältere Menschen sowie Personen mit Übergewicht geeignet.

Was Einsteiger beachten sollten

Je nach Intensität, Körpergewicht und Alter werden bei einer einstündigen Ausfahrt bis zu 800 Kalorien verbrannt. Wer jedoch zu schnell und/oder zu viel fährt, riskiert auch Verletzungen und eine Überbelastung von Muskeln, Sehnen und Gelenken. Besonders Einsteiger sollten daher einige Regeln beachten, damit das Work-out auch nachhaltig zum Abnehmen beiträgt: „Man sollte mehrmals pro Woche kürzere Strecken von etwa 20 bis 60 Minuten fahren. Ist die Intensität zu hoch und/oder die Dauer zu kurz, verbrennt der Körper Kohlenhydrate, aber kein Fett. Durch mäßig intensive und gleichmäßige Belastung holt der Körper nach einer bestimmten Trainingsdauer die Energie aus den Fettdepots“, erklärt Helene Höfler. Um bestmöglich zu trainieren und seine Leistungen auf Dauer steigern zu können, ist es wichtig, seinen optimalen Trainingspuls zu kennen. Dieser variiert je nach Alter, Geschlecht und Trainingsgrad.

Bevors losgeht...

Damit der Sport auch Spaß macht und sich keine Muskelverspannungen einstellen, sollten das Fahrrad und die Sitzposition individuell passend auf den Körper eingestellt sein. Radfahren ist auch für Menschen mit Rücken- oder Wirbelsäulenbeschwerden geeignet. Wichtig ist für sie eine möglichst aufrechte Sitzposition, denn diese entlastet Nacken und Schultergürtel. Wer länger keinen Sport betrieben hat oder an Vorerkrankungen leidet, beispielsweise Herz- Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes, sollte sich vor dem Start ärztlich durchchecken lassen. „Auch nach einer überstandenen Corona-Erkrankung wird Hobby- und Profisportlern vor der Wiederaufnahme des Trainings zu einer sportmedizinischen Untersuchung mit Fokus auf Herz und Lunge geraten“, empfiehlt die Medizinerin.


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MartyB
MartyB
24.04.2021 23:08

Vielen Dank für die Ratschläge!

Vielen Dank für die Ratschläge! Meine Schwester hat in Hinblick auf den hoffentlich möglichen Sommerurlaub ihren inneren Schweinehund überwunden und möchte nun Sport treiben. Allerdings war das nie wirklich ihres und daher habe ich Befürchtungen, dass sie zu viel von sich verlangen will. Daher kommt dieser Artikel für uns absolut gelegen. Wobei Sport leider relativ wenig für diesen Zweck ausmacht, das wichtigste ist die Ernährung. Diesbezüglich versucht sie mit Gluco 3.0 Kapseln, den Appetit in den Griff zu bekommen. Ich hoffe, dass sie endlich eine für sie gute Maßnahmen-Mischung gefunden hat. 


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