"Masken und Monster" gastieren in der Haslacher Galerie im Gwölb
HASLACH. Wilhelm Tanzer, Lehrer und Kunstschaffender aus St. Peter, und sein Sohn Andreas werden in einer gemeinsamen Ausstellung ihre „Masken und Monster“ in der Galerie im Gwölb zeigen. Die Ausstellung wird am 11. März eröffnet.

Wilhelm Tanzer hat in den letzten Jahren akribisch und intensiv daran gearbeitet, seine „bildnerischen Monster“ mit Tuschestiften auf Büttenpapier zu bringen. Dabei sind zwei Serien „Monster“ und „Eine kurze Geschichte der Zeit“ entstanden. Bei der Vernissage werden auch zwei digitale Soundcollagen zum Ausstellungsthema zu hören sein.
Die Geschichte der Maske
Andreas Tanzer studierte Malerei und Grafik an der Kunstuniversität Linz und beschäftigt sich derzeit mit der Kulturgeschichte der Maske, die bis ins zeitlich Ungewisse zurück geht. Masken prägen unser geistiges Wesen bis heute erheblich. Viele der rituellen Absichten der Maskenkulte und der damit verbundenen Performances lehrten einst den Umgang mit Trauer, Angst, Liebe und Tod. Nun verschwinden diese Traditionen schnell und unbemerkt aus dem kulturellen Gedächtnis. Der junge Künstler hat eine Auswahl von alpenländlichen Masken in seinen Interpretationen erneut aufleben lassen und freut sich darauf, diese mit den Ausstellungsbesuchern teilen zu dürfen.


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