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BEZIRK ROHRBACH. Das Zwischentief entwickelt sich langsam zu einer handfesten Krise. Oberösterreich-Ligist Sportunion mind.capital St. Martin/M. kassierte bei Askö TEKAEF Donau die vierte Niederlage in den letzten fünf Runden.

  1 / 2   Christian Schuster (M.) verlor mit Rohrbach/Berg das Mühlviertler Derby gegen Gallneukirchen. Foto: Pirkes

„Wir fanden lange nicht ins Spiel, hielten erst in der zweiten Hälfte so richtig dagegen. Die Linzer haben verdient gewonnen“, kommentiert Trainer Samir Hasanovic das 0:1. Der entscheidende Treffer erzielte Marjan Gamsjäger bereits in der 19. Minute. Obwohl die zuletzt gesperrten Svetozar Nikolov und Klaus Luger in die Startformation zurückkehrten, fanden die Mühlviertler ohne Endi Nuhanovic (Gelb-Rot beim letztwöchigen 2:3 gegen Weißkirchen) keine Mittel, die Kleinmünchner Defensive auszuspielen. „Derzeit läuft es tatsächlich nicht rund. Aber wir werden zurück auf den Erfolgsweg finden“, ist Nikolov überzeugt. Gelingen soll das bereits in der Heimpartie gegen die „Kremstalrapidler“ von Grün-Weiß Micheldorf am Samstag, 7. November (14 Uhr).

Niederlage im Heimderby

Den Sprung zurück an die Tabellenspitze der Landesliga Ost verpasste Sportunion Pieno Rohrbach/Berg. Ausgerechnet am 47. Geburtstag von Trainer Franz „Franky“ Hofer leisteten sich Kapitän Christian Schuster und seine Spielkameraden eine 0:1-Derby-Heimniederlage gegen SV Gallneukirchen. Das Goldtor für die Gusentaler erzielte Manuel Pichler (61.).

Sechs Spiele, sieben Punkte

Nach einem prächtigen Start in die Meisterschaft bremst sich der Rohrbacher Schwung langsam ein. Die 0:4-Niederlage am 26. September gegen Aufsteiger und Spitzenreiter Askö Oedt eingerechnet, reichte es aus sechs Spielen „nur“ zu sieben Punkten. Dass die Mühlviertler eine hervorragende Herbstmeisterschaft absolvieren, steht dennoch außer Frage.

Im letzten Spiel des Jahres gastiert Sportunion Pieno Rohrbach/Berg bei Tabellennachbar DSG Sportunion Naarn (Sa., 7. 11., 14)

Trio um „Winterkrone“

Hochspannung im Rennen um den Herbstmeistertitel herrscht in der Bezirksliga Nord. Fest steht nach dem 12. Spieltag, dass der „Winterkönig“ aus dem Bezirk Rohrbach kommt. Weiter die besten Karten hat Spitzenreiter Lembach. Nach dem 4:2 gegen Schlusslicht Wartberg/Aist, mit einem Dreierpack baute Stefan Hinterleitner sein Saison-Trefferkonto auf 13 aus, beträgt der Vorsprung auf den ersten Verfolger Hofkirchen zwei Punkte bei einer um sieben besseren Tordifferenz. Die TSU übte sich in Bescheidenheit und begnügte sich mit einem 1:0-Erfolg bei Aufsteiger Haibach/Donau. Zum entscheidenden Schlag holte Helmut Schlagnitweit aus.

Ebenfalls noch Chancen auf den Halbzeittitel hat Julbach nach dem 5:1-Kantersieg gegen Donau Linz 1b.

Aufhorchen ließ Putzleinsdorf mit einem 3:0-Erfolg in Hellmonsödt. Alle Tore ließ sich Wolfgang Ranetbauer gutschreiben.

13. und letzte Herbstrunde am Samstag, 7. November: DSG SU Putzleinsdorf – SU Julbach, TSU Hofkirchen – SU Pregarten (14) und SU Lembach – SV Hellmonsödt (16.30)


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