Triathlon und Voest-Schichtler: Der Ironman aus Aigen-Schlägl
AIGEN-SCHLÄGL. Juni 2023: Reinhold Pilsl aus Aigen-Schlägl schwört sich während der Challenge Roth, einem Langdistanz Triathlon, dass er sich das nie wieder antun werde. Rund fünf Wochen später meldet er sich für den Ironman Austria an. Triathlon eben.

15 bis 20 Stunden in der Woche trainiert Pilsl für seine Wettkämpfe; neben der Vollzeit-Schichtarbeit in der Voest. Unzählige Stunden im Wasser, am Rad und im Laufschritt steckt der Aigen-Schlägler in seinen Sport. Angefangen hat alles im August 2021 mit Pilsls erstem Triathlon. Es folgen weitere Mitteldistanzen, bis er 2023 genaueres wissen will: Challenge Roth, einer der renommiertesten Langdistanz-Bewerbe weltweit. Die 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer am Rad und 42 Kilometer Laufen absolviert der Mühlviertler in elf Stunden und 32 Minuten. Aus dem Schwur von damals, dass er sich das nie wieder antun werde, wurde die Anmeldung zum Ironman Austria in Kärnten 2024, ebenfalls Langdistanz. Nach elf Stunden und sechs Minuten war Pilsl im Ziel und ist nun ein „Ironman“.
„Seine stärkste Disziplin ist das Radfahren: Er hat die 180 Kilometer und 1.800 Höhenmeter in Kärnten in 5:20 Stunden hinter sich gelassen. Der Schwimmkurs im Wörthersee war bisher einer seiner schönsten Kurse und der Marathon danach ging, unter anderem mit leichten muskulären Problemen, auch noch über die Bühne“, berichtet seine Freundin Melanie Hofer, die ihn als Betreuerin, „Arschtreterin“ und Fan unterstützt. Mit dabei in Klagenfurt waren außerdem Familie und viele Freunde. Und sie werden auch beim nächsten Mal dabei sein, wenn sich Pilsl solche Strapazen wieder antut. Triathlon eben.


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