Mehr Rauchen während Home-Office: Petringer Unternehmen Cima profitiert von Corona
ST. PETER. Dem “Wuzelpapier“-Hersteller Cima hat Corona in die Karten gespielt. Täglich werden 70 Millionen Stück Zigarettenpapier produziert.

Das Petringer Unternehmen Cima ist auf die Produktion von „Wuzelpapier“ spezialisiert, das Raucher zum Selbstdrehen von Zigaretten verwenden. Aktuell sind für den Betrieb zwei Faktoren durchwegs positiv: „In vielen Betrieben müssen die Mitarbeiter für eine Rauchpause ausstempeln. Aufgrund von Corona sind viele Leute im Homeoffice. Momentan wird mehr geraucht“, sagt Betriebsleiterin und Geschäftsführerin Petra Hartl.
Täglich 170.000 Quadratmeter Papier
Das Werk in St. Peter verlassen täglich 70 Millionen Stück Zigarettenpapier. Ein durchschnittlicher Selbstdreher würde mehr als 10.000 Jahre brauchen, um diese Menge zu verbrauchen. 170.000 Quadratmeter Papier werden dafür täglich verwendet. 150 Mitarbeiter arbeiten in St. Peter im Zwei-Schicht-Betrieb, zwei Drittel davon sind Frauen. Die Exportquote liegt bei rund 95 Prozent: Cima liefert an den Mutterkonzern - Mignot & De Block. Von dort aus werden die Wuzelpapiere der Marke „Marie“ in mehr als 80 Länder entsendet.
Der laut Firmenbuch letztverfügbare Umsatz betrug 2018 23 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote liegt bei 54 Prozent.


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