Internationaler Tag der Armut: Forderungen der Volkshilfe Rohrbach
ROHRBACH-BERG. Heute, 17. Oktober, ist Internationaler Tag der Armut. Die Volkshilfe Rohrbach hat deshalb im Vorfeld im Rohrbacher Shop auf ihre Forderungen aufmerksam gemacht.

Insgesamt sind 141.000 Oberösterreicher von Armut betroffen oder armutsgefährdet – das sind 13 Prozent der Bevölkerung. Und die Pandemie ist ein Armutsbeschleuniger. Auf diese traurige und zugleich beschämende Tatsache haben ehrenamtlichen Funktionäre der Volkshilfe Rohrbach aufmerksam gemacht und ihre Forderungen wiederholt: „Es braucht endlich die Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf mindestens 70 Prozent“, fordert Ingrid Groiß, Vorsitzende der Volkshilfe Rohrbach. „In die Armut abzurutschen geht oft schnell. Scheidung, Krankheit oder der Verlust des Arbeitsplatzes kann jede und jeden von uns treffen. Verstärkt war und ist das in Zeiten von Corona der Fall“, sagt Groiß. Sie kritisiert in diesem Zusammenhang die Einmalzahlung von 360 Euro und fordert eine staatliche Grundsicherung für Kinder. „Eine staatlich finanzierte Grundsicherung für alle Kinder in Höhe von bis zu 625 Euro pro Kind könnte das Problem nachhaltig lösen“, so Groiß abschließend.


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