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PEILSTEIN. Eine schier unendliche Geschichte findet doch ein glückliches Ende: Anfang November werden die Bagger anrollen und die Bauarbeiten für die Umfahrung Peilstein beginnen.

Die enge Ortsdurchfahrt von Peilstein führt nicht selten zu Problemen - damit soll es bald vorbei sein. Foto: Marktgemeinde Peilstein

Mehr als 30 Jahre reichen die Bemühungen um eine Umfahrung des engen, steilen Ortszentrums zurück. „1985 bin ich in den Gemeinderat gekommen und schon damals hat es geheißen, dass wir zu bauen anfangen“, erinnert sich Bürgermeister Franz Lindinger. Für ihn ist es „fast nicht zu glauben“, dass es jetzt tatsächlich losgeht. Voraussichtlich am 9. November wird mit dem ersten Teil der ersten Bauetappe gestartet; sofern der Winter es zulässt, will man beginnend bei der Julbacher Straße wenigstens bis zum Kommunalzentrum kommen.

B38 wird verlegt

Die Umfahrungstraße folgt von Rohrbach kommend zu Beginn der L1551 Hinterschlager Straße und verlässt kurz vor der Einmündung des Mühlwegs den Bestand in nordwestlicher Richtung. Ab diesem Bereich steigt die neue Trasse der B38 kontinuierlich mit etwa sieben Prozent an, quert den Hang und führt unterhalb der Tennisanlage und des Kommunalzentrums zum Bestand der L1552 Ulrichsberger Straße. Die Ulrichsberger Straße wird im Querungsbereich verschwenkt und durch eine Spange an die künftige B38 angeschlossen. Gehsteige an der Ulrichsberger Straße sowie eine beleuchtete Fußgängerunterführung erhöhen die Schulweg- und Fußgängersicherheit.

Freigabe Ende 2021

„Alle Verkehrsteilnehmer sowie Anrainer profitieren von dieser Lösung“, ist Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner überzeugt. Er möchte bereits nach einem Jahr später die rund 1,9 Kilometer lange Umfahrung für den Verkehr freigeben. „Rund 8 Millionen Euro werden investiert, damit zukünftig ein sicherer Weg um Peilstein führt“, ergänzt der Landsrat.

Zweiter Abschnitt folgt

Unmittelbar danach soll auch der zweite Abschnitt gebaut werden. „Dafür laufen bereits intensive Vorbereitungen“, verrät Bürgermeister Lindinger. So werden Amphibien entlang der Kleinen Mühl umgesiedelt und naturnahe Flächen angelegt, um die Naturschutzauflagen zu erfüllen.


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