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BEZIRK ROHRBACH. Die Gastronomie-Branche im Bezirk ist vom neuerlichen Lockdown besonders betroffen. Was jeder Einzelne dennoch für den Wirt seines Vertrauens tun kann, ist: Essen abholen.

Foto: Syda Productions/Shutterstock.com
Foto: Syda Productions/Shutterstock.com

Viele Gastronomen haben schon beim ersten Lockdown im Frühling einen Speisen-Abholservice eingerichtet. Die daraus gewonnenen Erfahrungen können den Wirten jetzt über die neuerlich schwierige Zeit hinweghelfen, auch, wenn das nur einen Tropfen auf den berühmten heißen Stein bedeutet.

Trotzdem geht es nicht nur um den symbolischen Akt, seinen Lieblingswirt mit der Abholung von Essen zu unterstützen, sondern natürlich auch um den finanziellen Aspekt. Und auch, um es mit den Worten eines Gastronomen aus dem Bezirk auszudrücken: „Es geht darum, dass man als Wirt wenigstens irgendetwas zu tun hat, dass nicht alles still steht.“

Regionale Plattform

Die Wirtschaftskammer hat mit www.lieferserviceregional.at bereits im Frühling eine Plattform erstellt, auf der – nach Bezirken geordnet – jene Unternehmen angeführt sind, die Zustelldienste und auch Essensabholung anbieten. Die Liste wird laufend erweitert. Die Wirte können aber auch mit Gastro-Gutscheinen unterstützt werden, die in allen SMW-Bankstellen im Bezirk Rohrbach zu kaufen sind. Diese sind quasi in allen Gastronomiebetrieben des Bezirkes einlösbar.

Zeitraum überschaubar

Die Stimmung unter den Wirten ist ob der erneuten Schließung während des gesamten Novembers erwartungsgemäß durchwachsen, wie Bezirks-Wirtesprecher Gerhard Trautner erzählt: „Die einen nehmen es ganz gut auf und sehen es als ihren Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise, für die anderen ist es wieder eine Katastrophe. Vor allem, wenn man bedenkt, dass so gut wie keine Infektionsfälle aus der Gastronomie nachweislich sind.“

Die Zeit zwischen den beiden Lockdowns sei aber nicht so schlecht für die Wirte gewesen, so Trautner. Immerhin sei der Zeitraum bis zum Ende der Schließung Anfang Dezember halbwegs überschaubar – wenn denn die Fälle sinken und die Lockdown-Zeit nicht verlängert wird.

Investitionen nötig

Auch Trautner selbst bereitet sich mit der Gastronomie am Hochficht auf die – hoffentlich – bevorstehende Ski-Saison vor: „Wir hoffen, dass wir wirklich dann im Dezember loslegen können. Bis dahin ist noch viel Arbeit, denn Hygienekonzepte müssen erarbeitet und umgesetzt werden. Abstand, Leitsysteme und vieles mehr, was an Maßnahmen nötig ist... Da muss auch einiges an Geld investiert werden.“


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