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Global Hydro forciert Digitalisierung: Niederranna wird als Zentrum für globales Netzwerk etabliert

Martina Gahleitner, 26.11.2020 08:58

HOFKIRCHEN/NIEDERRANNA. Trotz der derzeit schwierigen Rahmenbedingungen blickt Global Hydro optimistisch in die Zukunft. Grund dafür ist der verstärkte Trend zu Nachhaltigkeit und die wichtige Rolle, die Wasserkraft in der erneuerbaren Energie spielt.

Bei Global Hydro blickt man trotz schwierigem Umfeld optimistisch in die Zukunft. Foto: Global Hydro

Die Mühlviertler Spezialisten für Wasserkrafttechnologie spüren die verstärkte Nachfrage auf den globalen Märkten. Wenn auch der Abschluss und die Umsetzung von internationalen Projekten derzeit herausfordernd ist.

Internationalisierung macht sich bezahlt

Einmal mehr machen sich für Global Hydro in dieser Situation die internationalen Niederlassungen, etwa in Südostasien, Zentralasien oder Amerika bezahlt. „Dank der direkten Präsenz in diesen Regionen können wir unsere Kunden auch trotz Reisebeschränkungen bestens betreuen“, erklärt Geschäftsführer Richard Frizberg. Dem Unternehmen mit Stammsitz in Niederranna gelang es sogar, neue Projekte zu gewinnen.

Digitalisierung wird ausgebaut

Um diesen Weg erfolgreich fortsetzen zu können, setzt man  bei Global Hydro auf den Ausbau der Digitalisierung. „Wir wollen Niederranna als Zentrum unseres globalen Netzwerkes etablieren. Von hier aus werden auch künftig die Fäden für unser globales Business gezogen“, versichert Frizberg. Dank innovativer digitaler Tools sind die Wasserkraft-Experten schon jetzt in der Lage, vom Mühlviertel aus mehr als 1.000 Megawatt Wasserkraft – gewonnen in verschiedensten Anlagen rund um den Erdball – zu überwachen und zu steuern.

Das für den weiteren Ausbau der Digitalisierung notwendige Know-How will man in den nächsten Monaten konsequent aufbauen. „Wir brauchen sicher Mitarbeiter, die neue Skills und neues Know-How ins Unternehmen bringen“, sagt Frizberg. Er ist überzeugt: „Der Wasserkraft wird bei der Energiewende eine wichtige Rolle in der Lastenregelung zukommen. Wir sind der stabilisierende Faktor zu Windkraft und Photovoltaik – und dies wird sich natürlich auch in unseren Auftragsbüchern niederschlagen.“


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