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BEZIRK ROHRBACH. Bei einer Videokonferenz diskutierten die Grenzland-Bürgermeister aus dem Bezirk Rohrbach und Niederbayern über die aktuelle Situation an der Grenze. Sie waren sich einig, dass die Grenzen zwischen Bayern und Oberösterreich offen bleiben müssen.

Vertreter aus dem Grenzland im Bezirk Rohrbach und Niederbayern trafen sich zur virtuellen Konferenz. Foto: Krenn

Österreich hat bereits eine Quarantäneverpflichtung von 19. Dezember bis 10. Jänner angekündigt; auch Bayern erwägt Einschränkungen rund um die Feiertage und will selbst den kleinen Grenzverkehr aussetzen. Die Gemeindevertreter auf beiden Seiten fordern, dass jedenfalls die bestehenden Ausnahmen für den kleinen Grenzverkehr aufrecht bleiben müssen, da man im Grenzraum mit- und voneinander lebt und Grenzschließungen großen Schaden erzeugen.

Testen lassen

Jedoch muss auch die Bevölkerung im Grenzland einen Beitrag zum Erhalt der offenen Grenzen leisten. Daher appellieren die Gemeindevertreter, an den anstehenden Massentests von 11. bis 14. Dezember teilzunehmen, um noch unentdeckte Infektionen zu bemerken. Zudem gibt es weiterhin die Möglichkeit der kostenlosen Corona-Tests für Pendler in Bayern.


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